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 Tauschgeschäfte15.08.2003 
 Niuatoputapu 
 
Wie schon erwähnt liegt NIUATOPUTAPU fast 400 KM von anderen Inseln entfernt und wird nur unregelmäßig mit allem Nötigem versorgt. Zur Zeit wird Diesel und Benzin knapp und man fragt uns, ob wir was abgeben können! Man will uns das bezahlen, oder aber auch gegen Kunsthandwerkserzeugnisse tauschen. Wir packen noch einige entbehrliche Dinge von Bord zusammen, wir haben z.B. eine noch fast neue Starterbatterie abzugeben, Kerstin von der ME NE VADO zu klein gewordenen Gummistiefel von Luca und Claudia von der MIA hat einen Stapel T-Shirts übrig. Wir werden uns alle handelseinig und bringen Tapa, geflochtenen Matten und Gürtel mit zurück an Bord. In der Zwischenzeit reparieren die Männer den Benzintank unseres "Taxis". Er hat eine Beule und leckt wie ein Sieb. Mit unserer "Wunderknete", mit der wir schon die Wasserpumpe unseres VOLVOs reparieren konnten, versuchen sie ihn wieder dicht zu machen!
 
 Tabledancing auf tonganisch14.08.2003 
 Niuatoputapu 
 
14.August 2003 Genau wie bei uns freuen sich die Kinder hier auf ihre Ferien. Heute ist der letzte Schultag und wir sind zum Schulfest eingeladen. Von Aloisia und ihrem Mann Niko werden wir diesmal mit einem Kleinbus abgeholt. Auf dem Schulplatz wird uns als Ehrengäste ein Platz bei den Obrigkeiten der Insel zugewiesen! Alles ist auf den Beinen, denn wann ist hier schon mal was los! Über zwei Stunden werden dann von den Jungen und Mädchen Tänze vorgeführt. Die stolzen Mütter kleiden zwischendurch ihre Kleinen immer wieder neu ein und tanzen auch einfach mit oder stecken Geldscheine an die Kleidung oder kleben sie auf die gut eingeölte Haut. ("Tabledancing" auf tonganisch!). Der Erlös ist für die Schulkasse bestimmt, eifrig wird gezählt und zum Schluss kommen tatsächlich umgerechnet über 2000 DM zusammen. Wir bedanken uns mit Bonbons, Bleistiften und Kugelschreibern für die Schüler und weden von ihnen zum Abschied mit Blütenketten behängt!!
 
 Der Rattenfaenger von Niuatoputapu13.08.2003 
 Niuatoputapu 
 
13. August 2003 Auf der Insel gibt es 3 Ortschaften. Die größte ist HIHIFO und etwa 5 KM entfernt. Norbert und ich wandern durch die kleinen Plantagen, in denen häuptächlich Bananenstauden,Taropflanzen und Pandanussbäume zu finden sind und erreichen HIHIFO gerade kurz nach Mittag, als die Schule zuende ist. Natürlich sind wir "Papalangis" die Attraktion. In der Schule lernen die Kinder zusätzlich zu ihrer polynesischen Muttersprache Englisch und somit können wir uns mit ihnen verständigen. Wir werden nach unseren Namen gefragt und ob wir von einem Schiff kommen!. Auf dem Heimweg begleiten uns etwa 30-40 lachende Kinder. Ich frage sie, ob sie uns was vorsingen könnten: Natürlich, keine Frage! Anschließend sollten wir was singen, aber so auf Anhieb fiel uns nur "Hoch auf dem gelbem Wagen" ein. Es hörte sich zwar etwas kläglich an, wir ernteten trotzdem Aplaus! So ging es im Wechsel weiter und so nach und nach verschwand ein Kind nach dem anderem nach Hause. Morgen werden wir uns wiedersehen, denn wir sind zum Schulfest eingeladen!
 
 Einfache Lebensweise mit Telefonverbindung12.08.2003 
 Niuatoputapu15°56,500S,173°46,100W 
 
12. August 2003 Es läuft so gut, daß wir für die Nacht die Segel reffen! Im Morgengrauen erreichen wir den gut betonnten Paß und den geschützten Ankerplatz vor dem Örtchen FALEHAU. Kurz nach uns kommt auch die ME NE Vado an! Erster Landgang: Neugierig werden wir von den Tonganern der Insel begrüßt. Überall kommen uns die kleinen Kinder entgegen oder winken die Erwachsenen aus den winzigkleinen palmwedelgedeckten Hütten, (teilweise auf Stelzen gebaut) oder etwas größeren Gemeinschaftshäusern. Kreuz und quer laufen das Federvieh, die Schweine , Hunde, Pferde und Ziegen ohne irgendwelche Absperrungen. Wir haben vergessen Zwiebeln einzukaufen und finden im einzigem Laden , der für uns nicht mehr ist wie ein Kiosk, ein interessantes Sortiment (Foto folgt!) und tatsächlich auch Zwiebeln! Wir treffen auch Aloisia, sie kann gut englisch und kümmert sich um die wenigen Yachtleute, die diese einsame Insel besuchen. Wir werden von Ihr sofort ins Haus gebeten. Mittelpunkt des Raumes ist eine Matte, auf die wir uns alle setzen. Geduldig beantwortet sie unsere Fragen, doch zwischendurch schrillt immer wieder ihr Telefon. Diese Errungenschft gibt es erst seit etwa einem Jahr. Ansonsten leben die 1500 Menschen ganz ohne elektrischen Strom, gekocht wird auf offenem Feuer vor den Hütten. Licht gibt es nur von Petoleumlampen, falls nicht das Petroleum ausgegangen ist. Kommt mal das Versorgungsschiff nicht nach 2 Monaten, gibt es echte Versorgungsengpässe! In Neiafu hat mir eine Marktfrau einen Brief für ihren Onkel mitgegeben, ich zeige ihn Aloisia, natürlich kennt sie den Mann und sie begleitet uns zum Gemeinschaftshaus. Dort sitzen mehrere Frauen und flechten an den Matten aus Pandanussfasern, darunter auch die Frau des Onkels. Man freut sich über die Nachricht aus Neiafu! Uns nerven die Moskitos, die allgegenwärtig sind, so sehen wir zu, daß wir wieder auf unsere Schiffe kommen. Beim nächstem Landgang dürfen wir Autan nicht vergessen!
 
 170 Seemeilen bis Niuatoputapu11.08.2003 
 Vava´u zu den Niuas16°50,000S,173°37,000W 
 
11. August 2003 Da es bis zu den nördlichen Tongainseln, der Niua Gruppe über 170 Seemeilen sind, sind wir kurzentschlossen noch gestern Abend kurz vor Sonnenuntergang ankerauf gegangen um möglichst morgen bei Tageslicht dort anzukommen. Wir haben gute Segelbedingungen: 15 Knoten Wind aus östlichen Richtungen, relativ ruhige See und Sonnenschein! Wir können unser Ziel NIUATOPUTAPU soeben anlegen, der Wind darf nur nicht noch mehr nach Norden drehen. Wir haben beide Schleppangeln raus. Mal sehen, ob es mal wieder einen frischen Fisch gibt! 18.00 Uhr: Funktermin mit den anderen Yachten Wir wollten gerade unsere Position durchgeben, da rauschen beide Angeln aus. Wir stürzen ins Cockpit, ich versuche die Fahrt zu drosseln und Norbert bedient die Angelrollen. Es dauert nicht lange, da sind beide Angelschnüre wieder lose, die beiden recht großen Fische haben den Stahlvorlauf durchgebissen und sich mit unseren neuen Ködern davon gemacht. Pech gehabt!
 
 Dorfidylle auf der Insel KAPA10.08.2003 
 VAVA`U Inseln/ P. Maurelle 
 
Wir haben hier endlich mal "Kaiserwetter", strahlendblauer Himmel mit ein paar weißen Wolkentupfen. Endlich kann man mal wieder schwimmen und schnorcheln. Wir bleiben noch einen Tag und genießen die Ruhe am Ankerplatz, - machen aber auch einen Sonntagsspaziergang über die Insel KAPA und durchqueren dabei ein Dorf. Es gibt hier keine Straßen, nur Pfade und wieder läuft das Vieh hier frei herum. Die Kirchenglocken läuten und die Einwohner sind auf dem Weg zum Gottesdienst, wie diese Mehrgenerationenfamilie, deren jüngstes Mitglied getauft werden soll! Wir kommen auch an einen Friedhof vorbei, ungewohnt die vielen künstlichen Blumen und die übrigen Dekorationen. Zurück geht es entlang des Strandes und über das bei Niedrigwasser trockenfallende Riff, auf dem wir blaue Seesterne und viele kleine Kaurischnecken finden. Noch am Ankerplatz hören wir den fantastischen Gesang der Kirchgänger.
 
 Schwein gehabt09.08.2003 
 Neiafu 
 
Bevor es los geht, holen wir noch frisches Brot vom "oesterreichischem" Baecker Joe, der sich hier niedergelassen hat. Endlich gibt es statt dem ueblichem Weissbrot ( das man 3 mal falten kann, ohne das es bricht)!, wieder Koernerbrot und Roggenbrot! Eine Seltenheit in diesen Laendern. Auf dem Weg zu seiner Backstube muessen wir mit freilaufenden Schweinen rechnen!
 
 Kunstgewerbe in Tonga08.08.2003 
 Neiafu / Vavau Inseln 
 
8. August 2003 Heute verlassen wir diese wunderbar geschützte Ankerbucht und fahren zurück nach Neiafu um auszuklarieren, denn wir haben uns entschlossen doch noch mit dem großem Treck deutscher Yachten über das Inselchen NIUATOPUTAPU nach WESTERN SAMOA zu segeln. Die Ausklarierung klappt problemlos und wir haben noch Zeit und Gelegenheit zu bummeln. Auf dem Markt und in einigen Handicraft Läden werden die lokalen Kunstgewerbearbeiten angeboten: Holzschnitzereien, geflochtene Körbe,Taschen und Matten und Tapaarbeiten. Überall sitzen die Frauen und werkeln.
 
 Sundowner in der Südsee07.08.2003 
 VAVA`U Inseln/ P. Maurelle 
 
Irgendeinen Grund findet sich immer gemeinsam einen "Sundowner" einzunehmen. Heute haben Kerstin und Bernd von der ME NE VADO ihren 10 jährigen Hochzeitstag, darauf stoßen wir an! Gibt es am Ankerplatz eine Kneipe, trifft man sich dort zur HAPPY HOUR, so wie im MEIRMAID in Neiafu
 
 Abenteuerlust06.08.2003 
 VAVA`U Inseln/ P. Maurelle 
 
Es gibt noch eine zweite Höhle, die "Mariners Cave", deren Eingang befindet sich allerdings unter Wasser. Mir war gestern schon kalt genug geworden, die Männer aber haben immer noch nicht die Nase voll, denn wann hat man schon die Gelegenheit zum Höhlentauchen? Mit kompletter Tauchausrüstung fuhren sie mit dem Dingi los um diese Höhle (etwa 3 Seemeilen entfernt) ausfindig zu machen. Es gibt keine Markierung und erst nach langem Suchen fanden sie den Eingang, - zu einem Zeitpunkt zu dem wir 3 Frauen sie schon fast zurückerwartet haben. Als nach etwa 3 Stunden noch keine Heimkehrer zu sehen und sie sich nicht per Handfunke gemeldet haben, wurde uns doch unbehaglich und wir schipperten mit der HARLEKIN los um sie zu suchen! Zum Glück kamen sie uns nach einer Seemeile wohlbehalten entgegen!
 
 Schnorcheltour zur SWALLOWS CAVE05.08.2003 
 VAVA`U Inseln/ P. Maurelle 
 
Trotz des nun wieder bedeckten Himmels hatten wir heute den Unternehmungsgeist mit dem Dingi zur "Swallows Cove" zu fahren. Das ist eine nur vom Wasser zugängliche Höhle, in der man mit dem Dingi hineinfahren kann. Spektakulär war der Blick unter Wasser: tausende von kleinen Fischen benutzten die Höhle als Kinderstube. Zum Glück hatten wir alle Neoprenanzüge an, ich aber nur einen dünnen Tropenanzug und so wurde mir leider schnell kühl. Bei der Rückfahrt konnte ich meine Hände vor Kälte kaum noch bewegen. Erst eine heiße Dusche, eine heiße Schokolade mit Rum, eine Wolldecke und warme Pantoffeln weckten wieder meine Lebensgeister! Sind wir noch in der Südsee?
 
 Schärenlandschaft in der Südsee04.08.2003 
 VAVA`U Inseln/ P. Maurelle18°42,000S,174°01,700W 
 
4. August 2003 Die VAVA´U Inselgruppe gehört zu den nördlicheren Tongainseln und gilt als geschütztes Segelrevier mit vielen Möglichkeiten zu ankern. Zwei Chartergesellschaften haben hier in Neiafu ihre Basis und man kann Katamarane und Monos wochenweise mieten. Seit langem haben wir nicht mehr so viele Yachten um uns herum gesehen und so zieht es uns mal wieder in eine einsamere Ankerbucht. Eine Chartergesellschaft hat für ihre Kunden eine eigene Seekarte herausgegeben und die Ankermöglichkeiten durchnummeriert. Gemeinsam mit der Crew der " Me ne vado" wollen wir in die Ankerbucht "Nr. 7". Mir gefält der Name der Bucht "Port Maurelle" besser! Wären nicht die Palmen auf den Inseln und Inselchen könnte man meinen, man wäre in den schwedischen Schären.
 
 Nicht nur jeder Schotte hat einen Rock an...03.08.2003 
 Neiafu / Vavau Inseln18°40,000S,173°59,000W 
 
Die traditionelle tonganische Kleidung ist hier bei den Frauen, wie bei den Männern der Wickelrock, genannt "vala". Dazu tragen die Frauen um die Hüfte einen oft reich verzierten Gürtel, "kiekie" genannt, oder aber eine breite geflochtene Matte. Die Männer tragen zum Rock ebenfalls diese Hüftbänder "taovala". Für uns ein zunächst ungewohnter Anblick! Mir fällt außerdem auf, daß die Kleidung nicht mehr so bunt und farbenfroh ist, wie z.B. in Französisch Polynesien. Die Schulkinder tragen je nach Konfessionsschule eine einheitliche Schuluniform mit "Kiekie" oder "taovala".
 
 Markttag in Neiafu02.08.2003 
 Neiafu / Vavau Inseln18°40,000S,173°59,000W 
 
2. August 2003 Es ist Samstagmorgen. Vom Ufer her ertönt laute Musik und Autolärm. Nach dem Frühstück wollen auch wir an Land, doch schon am Dingidock gibt es kaum noch einen Platz! Die Stadt ist voller Autos und Menschen. Wir stürzen uns ins Gewühle und arbeiten uns bis zur Markthalle vor. Unterwegs tanzt und singt eine Schulkindergruppe, überall stehen die Menschen in Gruppen zusammen, - fast Volkfeststimmung! An der Markthalle werden die lokalen Erzeugnisse angeboten: Kokosnüsse, Bananen, Ananas, Yamswurzeln, Taro, Süßkartoffeln, Tomaten und Paprika.
 
 Für einen halben Pa`anga um die halbe Welt...01.08.2003 
 Neiafu / Vavau Inseln18°40,000S,173°59,000W 
 
Zwischen NIUE und TONGA liegt die politische Datumsgrenze (siehe Eintrag vom 27. Juli), gleichzeitig haben wir aber auch den "Tongagraben" mit über 10.000m Tiefe überfahren. Eine weitere für uns wichtige Linie auf etwa 172° West: Der Weg nach Westen bis zum Heimathafen Datteln ist nun kürzer als zurück nach Osten! Der kürzeste Weg wäre laut GPS allerdings genau über dem Nordpol (Großkreis) mit genau 8823 Seemeilen! Wir sind also auf dem "Heimweg"! Von hier aus schicken wir einige Postkarten auf den Weg nach Deutschland. Für umgerechnet knapp 50 Pfennige fliegen sie nun um die halbe Welt!
 
 Hochzeit in Tonga31.07.2003 
 Neiafu / Vavau Inseln 
 
31. Juli 2003 Die Gelegenheit ließen wir uns nicht nehmen an einer Trauung teilzunehmen. Besonders beeindruckte uns die traditionelle Bekleidung des Brautpaares und der Brautjungfern und der wunderbare Gesang während der Brautmesse.
 
 Streifzug durch den Ort30.07.2003 
 Neiafu / Vavau Inseln 
 
30. Juli 2003 Das einklarieren war auch hier in Neiafu, dem Hauptort der Inselgruppe Vavau problemlos. Wir machen einen ersten Streifzug durch den Ort und sind positiv überrascht, daß wir hier an einem Bankautomaten mit der EC Karte Bargeld abheben können! Die Währung nennt sich hier Pa`anga. Es gibt viele kleine Geschäfte, jedes hat ein anderes kleines Sortiment. Im Duty Free Shop können wir Yachties binnen der ersten 24 Stunden nach Ankunft zollfrei Bier und Spirituosen einkaufen, das haben wir natürlich auch gleich gemacht!
 
 Landfall Königreich Tonga29.07.2003 
 Niue to Tonga 
 
29. Juli 2003 12.00 Uhr Nach einer stockfinsteren Nacht, ohne Mond und Sterne liegt heute morgen die Vava`u Inselgruppe des Königreiches TONGA vor uns. Da der Wind ebenfalls einschlief, mußten wir schon die ganze Nacht durch motoren und motoren auch jetzt noch. Viele Yachten erwarten uns dort schon: Elke + Wolfram von der ORION, Bobby +Carla von der THALASSA, Lilo + Siggi von der IRAMA DUNIA, Bernd, Kerstin + Luka von der MENEVADO, Günter + Uschi von der SCHOGGELGAUL...........da es dort auch eine Charter Basis der Firma Moorings gibt, sollen sich zur Zeit über 60 Yachten in der Inselgruppe aufhalten. 16.00 Uhr: Bobby und Carla haben für uns eine Mooring reserviert. Für einen "Anleger" kommen alle an Bord und wir trinken an auf ein fröhliches Wiedersehen!
 
 Die Woche ohne Sonntag...28.07.2003 
 Niue to Tonga18°46,000S,172°22,000W 
 
So, 27. Juli oder Mo, 28. Juli 2003 ??? Welches Datum schreibe ich denn nun ins Logbuch? In NIUE ist heute Sonntag, in Tonga aber schon Montag! Wir übersegeln heute mit der HARLEKIN die internationale politische Datumsgrenze, die zwischen NIUE und TONGA verläuft. In Ost > West Richtung müssen wir einen Tag überspringen, für uns wird es also in dieser Woche keinen Sonntag geben und das Jahr 2003 wird für uns nur 364 Tage haben. Würden wir nach Osten segeln, hätten wir gleich an 2 Tagen, den Sonntag, den 27. Juli 2003!
 
 Bye, bye NIUE!26.07.2003 
 Niue to Tonga18°59,000N,170°25,000W 
 
26. Juli 2003 Mit Verzögerung (die Instrumente zeigten wieder mal nichts an!) haben wir gegen Mittag die Leinen von der Mooring losgeworfen und den kleinen Inselstaat NIUE verlassen. Der Wind hat tatsächlich nach Süden gedreht und wir fahren unter voller Besegelung (Groß, Genua und Babystagsegel) Richtung Westen. Etwa 250 Seemeilen sind es bis zum Königreich TONGA. Der Südwind bringt kühle Meeresluft mit sich und wir kramen Fleecepullis, Jogginghosen und Socken aus dem Schapp.
 
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Letzte Änderung:14.Apr.2004