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Unsere grosse Reise |
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Faszination Wasser |
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Passatwind Segeln |
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Gesundheit & Sicherheit |
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| Zurückversetzt ins 18. Jahrhundert... | 29.03.2000 |
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Wir kommen von einem ereignisreichem Ausflug zurück! Der Regenwald mit Wasserfall, wo ich sogar schwimmen war und zwei spektakuläre Fabriken auf dem Programm!
-Die hiesige Rumfabrik ist mittlerweile über 150 !!!! Jahre alt und wird noch genauso betrieben, wie im letztem Jahrhundert. Alte Dampfmaschienen werden durch den Dampf aus alten Heizkesseln betrieben die mit Holz beheizt werden. Vom Zerkleinern des Zuckerrohrs bis zum fertigen Rum konnten wir den Werdegang genauestens nachverfolgen. Schwarze Arbeiter, wie bei Huckelbary Finn halten das Ganze in Betrieb. Natürlich haben wir uns dann auch mit dem fertigem Produkt eingedeckt, der fuer die karibischen Mixgetränke zum Sundowner bestens geeignet ist!
-Weiter ging es zur Gewürzfabrik, denn GRENADA gilt ja als die Gewürzinsel in der Karibik. 30 % der Weltproduktion an Muskat kommt von Grenada. Die Früchte sehen am Baum aus, wie dicke Eierpflaumen. Sie haben aber als Kern, wie bei der Kastanie, dann die Muskatnuß. Weiterhin haben wir Nelkenbäume, Kakaofrüchte, Kaffeebohnen und den Baum kennengelernt, wovon man die Rinde als Stangenzimt abschält. Es roch dort sehr aromatisch, wie ihr Euch vorstellen könnt! In riesigen Schubladen wurde alles zum Trocknen in die Sonne gelegt. Wenn es anfängt zu regnen, werden diese Schubladen unter die Gebäude geschoben!
Die Menschen die dort alles handverlesen, passen ebenfalls in diese uralten nicht restaurierten Gebäude. Wir haben einige Kostproben erstanden!
- Während unserer Rücktour hielt der Taxifahrer dann noch mehrmals an um uns noch mal diese exotischen Bäume zu zeigen, die in dem dichtem Urwald wild wachsen!
Es war alles sehr beeindruckend und wir fühlten uns 150 Jahre zurückversetzt!
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| Trinidad + Tobago | 24.03.2000 |
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Zur Information: Trinidad + Tobago bilden zusammen einen Staat.
Hauptstaedte: Scarborough + Port of Spain.Sprache: englisch
Grenada, Carriacou und Petit Martinique gehoeren politisch zusammen und sind seit 1974 unabhaengig in der Gruppe der Leeward Inseln im Britischen Commonwealth. Einwohner so viel wie Datteln! Grenadas Hauptstadt ist St. George. Grenada gilt als Gewuerzinsel (Muskatnuesse,Zimt etc) ist vulkanischen Ursprungs, hat einen Regenwald, Quellen und Wasserfaelle.
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| Mitten im Urwald... | 15.03.2000 |
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| Kings Bay | |
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Ja es gibt hier im Moment nicht ganz so viel zu erzählen! Morgens bei Sonnenaufgang werden wir vom Gekreische der Papageien geweckt, so nah liegen wir am Urwald. Zum Frühstück gibt es meistens selbstgebackenes Brot, denn hier gibt es nur Mc Donald ähnliche Pappbrötchen! Im Brotbacken bin ich nun fast perfekt! Der Teig geht immer so gut auf , daß meistens noch eine Pizza abfällt!
Fleisch gibt es hier gar nicht zu kaufen, Norbert fängt dann ab und an mal mit der Harpune einen Fisch. Ansonsten ernähren wir uns von frischem Obst! Wenn wir wieder in DL sind, werden erst mal die Metzger gestürmt!
Wir umkreisen die Insel im Uhrzeigersinn und schauen uns jede Bucht und die dazugehörigen Unterwasserriffe an. Es gibt tolle bunte Unterwassergärten mit bunten Fischen zu sehen! Auch Spaziergänge durch den Urwald sind interessant. Leider wird es am Abend immer früh dunkel so daß man dann an Bord nur bei Licht noch was machen kann! Das find ich nicht ganz so gut, denn eigentlich liebe ich die Helligkeit!(so wie es in Schweden im Sommer immer ist!)
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| Naturhafen | 10.03.2000 |
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| Man of War Bay | |
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Wir sind jetzt in Charlottville im Norden der Insel TOBAGO
und liegen dort in der Man of War Bay, einem wunderschönem Naturhafen vor Anker. Morgens werden wir von dem Geschrei der Papageien geweckt und abends leuchten hunderte von Glühwürmchen im Urwald!
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| Auch am Ziel | 08.03.2000 |
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Die Höloplop und die Schoggelgaul sind inzwischen auch in der Karibik angekommen:
Hoeloplop und Schoggelgaul
sind nun auch am Ziel
und sie haben sicherlich
zu erzählen viel!
3000 von ganz vielen
Meilen um die Welt
hielten wir zusammen
nur das "heil ankommen" zählt!
Mehrmals täglich auf der Funke
hieß es: Seid ihr alle da?
Wie ist der Wind das Wetter?
Ist sonst auch alles klar?
Es nahm auf diesem Meere
die große Einsamkeit,
man war hier nicht alleine,
es gab uns Sicherheit!
Das Funken, was uns gut gefällt,
ne Email schreiben um die Welt,
hält uns in Verbindung, ist doch klar,
drum: Tschüß, bis irgendwann einmal!
Ingrid DL1YJI
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| Im Uhrzeigersinn... | 05.03.2000 |
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Wir umrunden nun die Insel hier im Uhrzeigersinn und finden immer neue und immer schönere Buchten. Der Urwald (saftiggrün wie noch nirgend anderswo gesehen!) reicht bis ans Meer, dazwischen weiße Palmenstrände und zum Meer hin Riffe mit bunten Fischen! Interessant ist das Beobachten von Pelikanen, die sich ihre Beute hier suchen. Ganz nah fliegen sie über das Wasser um dann pfeilschnell ins Meer zu stürzen! Es ist hier wirklich ein kleines Paradies! Nur gelegentlich geht das Bier hier aus,- sorry,- dann muß man eben eine Strandbar weiterziehen!
Ich könnte hier Film um Film verknipsen, Norbert muß mich dann manchmal bremsen, denn was sollen wir mit den ganzen Fotos? Ach ja, den Daheimgebliebenen irgendwann einmal zeigen!
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| Schietwetter... | 04.03.2000 |
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| Great Courland Bay/ Plymouth | |
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Wir haben hier sehr durchwachsenens Wetter! Den strahlendblauen Himmel von Porto Mogan haben wir bisher noch nicht gefunden! Die Luken können wir nie offen lassen, wenn wir das Schiff verlassen! Dafür ist es wirklich sehr schön hier! Immer wieder entdecken wir neue noch schoenere Buchten, mit Urwald bis zum Meer und weißen Palmenstränden. Auch das Schnorcheln lohnt sich. Besonders die Angelfishes finden wir interessant!
Der Tourismus hält sich in Grenzen und die Schwarzen hier sind sehr freundlich. Für uns gut: Landessprache ist Englisch, so daß man sich gut unterhalten kann!
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| Die Welt unter Wasser | 27.02.2000 |
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| Pigeon Point | 11°10,3 N ; 60°50,5 W |
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Gerade kommen wir von unserer ersten Schnorcheltour zurück! Wir ankern mit unserer HARLEKIN am Pigeon Point hinter einem Riff auf helltürkisfarbenem Wasser. Zum Schnorcheln sind wir mit dem Dinghy direkt zum Riff gefahren. Wir entdeckten einen Trompetenfisch, Barracuda, Engelfische, Schmetterlingsfische und, und, und....
Manchmal umschwärmten uns tausende von kleinen Fischen, faszinierend!
Das Riff selber ist leider nicht mehr so ganz in Ordnung, es lagen viele abgebrochende Korallenstöcke auf dem Meeresgrund!
Trotz alledem ........eine faszinierende andere Welt!
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| Sensation auf Tobago!?!? | 24.02.2000 |
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| Sarborough | |
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Da segeln wir fast um die halbe Welt, nur um morgens das Radio einzuschalten um einen Sender mit guter Musik zu suchen! Da die Landessprache hier Englisch ist, können wir sogar die Nachrichten verstehen, und was melden die? Niemand geringeres wie Prinz Charles aus England wird heute TOBAGO besuchen und das 150 Meter von der HARLEKIN entfernt! Das laß ich mir natürlich nicht entgehen! Die Stadt ist auf Hochglanz gebracht, kein Abfall, alles blitzsauber! Die Polizei trägt weiße Uniformen und hat überall Parkverbotschilder aufgestellt. Gegen Mittag soll er eintreffen. Ein kleiner Platz vor dem Rathaus ist geschmückt, es warten Gruppen von Schulkindern in Schuluniformen, Reporter, ein Fernsehteam und natürlich Einheimische und Touristen. Dann kommt "er" in einer Polizeieskorte angefahren und verschwindet zum offiziellem Teil im Rathaus! Nach einer Stunde mischt er sich mitsamt Bodyguard unter die Leute, -zum Anfassen nah! Dabei spielt eine Kindergruppe die TITANIC Titelmusik im Caribic-Sound! Stark, wie diese Kinder den Blechtrommeln Melodien entlocken! Natürlich hab ich dieses "einmalige Erlebnis" auch dokumentarisch festgehalten!
Der Radiosender ist im übrigen Spitzenklasse! Den ganzen Tag und die ganze Nacht Musik nach unserem Geschmack und zwischendurch eben ein bißchen "Englischunterricht"!
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| Die schönste Belohnung... | 19.02.2000 |
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| Tobago | |
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...........für eine gemachte Sache ist es:
Sie GEMACHT zu haben!
Über 3000 Seemeilen von den Kanarischen Inseln liegen nun hinter uns und das in 23 Tagen auf See! Eine Reise, die in unseren Köpfen schon vor ca 15 Jahren begonnen hat, mit dem Buch: Wir schenken uns ein Stückchen Zeit!
Es bewahrheitet sich mal wieder der Spruch:
Du kannst, was Du willst,
und wenn Du sagst,
daß Du nichts kannst,
dann willst du auch nichts!
Trotz der Rückschläge (Norberts Rücken OP, der Sturmschaden am Schiff), haben wir nicht aufgegeben und an unserem Ziel festgehalten!
Für uns Beide eine tolle Erfahrung mal wieder gemeinsam etwas geschafft zu haben, -etwas wovon wir bisher nur geträumt haben und andere nur träumen werden!
Leider fordert hier in Scarborough, der Hauptstadt der Insel erst mal die Einwanderungsbehörde und der Zoll seine Rechte, sodaß wir hier Montag erst mal einklarieren müssen. Der türkisblaue Ankerplatz mit Palmenstrand muß also noch ein bißchen warten!
Die Reise statistisch gesehen:
1. Törnabschnitt: Kanaren - Kapverden(848 Seemeilen am GPS)
196 Stunden unterwegs, davon 133 Stunden unter Segel und wegen Flaute 63 Stunden motort
größtes Etmal: 117 Seemeilen
kleinstes Etmal: 85 Seemeilen
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,3 Knoten
Durchschnittliche Windstärke und Richtung: NW - SE 10 Knoten
2. Törnabschnitt: Kapverden - Tobago (2112 Seemeilen am GPS)
2133 Seemeilen durchs Wasser gesegelt, weil wir teilweise vor dem Wind kreuzen mußten
361 Stunden unterwegs, davon 359 Stunden unter Segel und in der Windabdeckung der Insel Sao Antao 2 Stunden motort
größtes Etmal: 155 Seemeilen (unter Gennacker)
kleinstes Etmal: 131 Seemeilen wegen gedrosselter Geschwindigkeit vor Landfall
Durchschnittsgeschwindigkeit: 5,9 Knoten
Durchschnittliche Windstärke und Richtung: ENE 20 - 25 Knoten
2 Schiffsbegegnungen
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