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 Einfaches Lebenam westlichem Ende der Welt12.09.2003 
 Savai´i /Asau Bay 
 
Das Dorf ASAU liegt abgelegen im Westteil der Insel SAVAI`I. Anfang der 90er Jahre zerstörten die Zyklone "OFA" und "VAL" den größten Teil der Häuser, die Plantagen und eine Landebahn, die auf dem der Ankerbucht vorgelagertem Riff gebaut worden war. Auf diesem Riff begegneten wir Frauen und Kinder, die in mühevoller Kleinarbeit Muscheln ausbuddelten. Die Männer wateten durch das seichte Wasser auf dem Riff und versuchten Fische zu speeren. Später trafen wir sie an Land wieder, ihre Ausbeute für das Abendessen in geflochtenen Körben nach Hause bringend.
 
 Hausaufgaben11.09.2003 
 Savai´i /Asau Bay 
 
Etwa 2000 Seemelen noch bis Australien! In etwa 8 Wochen wollen wir dort sein und nach Hause fliegen! Wir kramen Seekarten, Handbücher und Reiseführer hervor, stecken Seestrecken ab und überschlagen, wieviel Zeit wir bei günstigen und ungünstigen Wetterlagen für die einzelnen Strecken brauchen! Wir kommen zu dem Entschluß WALLIS nicht mehr anzulaufen! Nun warten wir auf beständigen Ostwind für die 500 Seemeilen lange Strecke zu den Fidschi Inseln!
 
 Fehlentscheidungen10.09.2003 
 Savai´i / Matautu Bay 
 
Wir haben wieder Vollmond und es "brennt" unter den Nägeln weiterzuziehen! Trotz Flaute in der Ankerbucht "daddeln" wir los! Einen Tag voraus ist die COBRA, - sie hat auf dem Weg nach WALLIS segelbaren Wind. Auch die anderen, die schon in WALLIS angekommen sind, konnten hinter der Inselabdeckung segeln! Wir haben schon fast wieder die Datumsgrenze nach 20 Seemeilen erreicht, als ein aktuelles Satelitenbild uns eine dicke Front ankündigt! Was tun? Wir entcheiden uns zur Umkehr! Noch vor Sonnenuntergang kommen wir in die schützende Bucht von ASAU. Die ZWANTJE mit Wulf und Marion liegt auch dort und wartet ab und so lachen wir beim Sundowner gemeinsam über unseren überflüssigen Motorausflug! Der Druck nun langsam Meilen zu machen (schließlich sind es ja bis Australien noch über 2000!!!) führt eben doch leicht zu Fehlentscheidungen!
 
 Was ist ein Tapa?09.09.2003 
 Savai´i / Matautu Bay 
 
Während unserer Inselrundfahrt vor ein paar Tagen, sind wir auch zu einem Dorf gefahren, in dem noch traditionelle Tapas hergestellt werden. Grundsubstanz ist der Papier-Maulbeerbaum. Mehrere Lagen Rindenbast werden beklopft und mit einem Brei aus Pfeilwurzeln zusammengeklebt. Mit bis zu 100 Jahre alten Holzschablonen mit eingeritzten geometrischen Mustern, werden diese Tapas dann mit Naturfarben verziert. Früher wurden daraus Kleidungsstücke hergestellt, heute dienen sie hier auf Samoa meist Dekozwecken. Aus allen Fales kamen die Frauen herbeigeeilt und zeigten uns ihre Erzeugnisse.
 
 Neu eingekleidet08.09.2003 
 Savai´i / Matautu Bay 
 
Kerstin , Luca und ich fahren heute mit einem der Inselbusse zum Hauptort von SAVAI´I, nach SALELOLOGA. Wir stellen uns irgenwo an den Straßenrand, denn Bushaltestellen gibt es nicht! Irgendwann kommt tatsächlich ein Bus vorbei, hält an und los geht`s! Mit lauter Musik geht es in rasanter Fahrt die Küstenstraße entlang, gehalten wird, wo jemand zu- oder aussteigen will! Im Ort selber gibt es nur wenige Geschäfte und einen bunten Markt! In einem Bekleidungsgeschäft werden wir von freundlichen und hilfsbereiten Verkäuferinnen bedient. Für wenig Geld kleiden wir alle Drei uns neu ein. Jetzt noch zum Markt und Gemüse einkaufen! Vorsichtshalber fragen wir nach den Abfahrtszeiten der Busse, niemand kann uns jedoch konkrete Auskunft geben. Da kommt ein Bus mit einer Ortsbezeichnung, die uns bekannt vorkommt. Der Bus will tatsächlich in die gewünschte Richtung fahren und zwar sofort! (Wer weiß, ob noch einer kommt?) Wir haben jedoch noch nicht unser Gemüse eingekauft! Kein Problem, der Busfahrer will warten! In Windeseile besorgen wir unseren Frischproviant, der Bus steht tatsächlich noch da! Wir bedanken uns beim Fahrer, das nennt man Sevice! Für die letzten TALA kaufen wir uns noch von den Frauen des Ortes geflochtene Taschen!
 
 "Saugut!"07.09.2003 
 Savai´i / Matautu Bay 
 
7. September 2003 Heute gehen wir alle zum Mittagessen an den Strand. Bernd von der MeNeVado hat alle Ankerlieger, inzwischen sind wir schon wieder 6 deutsche Schiffe, ( Windpocke, Inouk, Cobra, Zwantje und Harlekin) anläßlich seines 40. Geburtstages zum "Schwein aus dem Erdofen" eingeladen! Es ist im wahrsten Sinne des Wortes: "saugut!"
 
 Blowholes an der Südküste06.09.2003 
 Savai´i / Matautu Bay 
 
6. September 2003 Man darf Savai´i nicht verlassen ohne eine Inselrundfahrt zu machen. Sandra fährt mit uns die 200 KM Tour und zeigt uns die Sehenswürdigkeiten. Für uns besonderts interessant sind die "BLOWHOLES" an der Südküste der Insel. Bei der momentan starken Dünung (es gab eine Schwellwarnung für das Seegebiet!) wird das Wasser durch enge Röhren im Lavagestein emporgepreßt. Bis zu 80 m hohe Wasserfontänen steigen unter donnernden und fauchenden Geräuschen in den Himmel auf! Norbert wagt sich ganz nah heran, ich aber muß aufpassen, daß die Kamera von der Salzwassergischt nicht beschädigt wird!
 
 Das Wrack der Missionare05.09.2003 
 Savai´i / Matautu Bay 
 
5. September Vor über 150 Jahren sind auch hier Missionare angelandet. In nur 10 Jahren haben sie es geschafft, alle Samoaner zum christlichem Glauben zu bekehren! Der Dreimaster "JUNO", aus Stahl gebaut, hat hier in der Matauto Bay vor Anker gelegen, als er bei einem Unwetter beschädigt wurde und sank. Norbert geht heute mit mir zum Wracktauchen: man kann das Gerippe des Rumfes und auch Details, wie Winschen, Klampen, Ankerklüse und Seereeling noch gut erkennen, obwohl vieles mit Korallen überwachsen ist. Der Anker wurde geborgen und steht für alle sichtbar an Land!
 
 Einfach nur so!04.09.2003 
 Savai´i / Matautu Bay 
 
4. September 2003 Während Norbert mit Dirk zum Tauchen raus ist, kommt ein alter Samoaner mit seinem Auslegerkanu zur Harlekin. Sein Name ist Naono, wie ich erfahre! Er hat Bananen und Papayas dabei, die er mir schenken will, - einfach nur so! Unglaublich, er ist dafür fast eine Meile bei Regenwetter zum Ankerplatz herausgerudert!
 
 Mut muß man haben!03.09.2003 
 Savai´i / Matautu Bay 
 
Am anderem Ende der Bucht treffen wir auf ein Ferienresort mit Tauchbasis. Sandra, Dirk und Patrick haben vor knapp 2 Jahren in Deutschland einen Seecontainer vollgepackt mit Baumaterialien, Tauchequipment, Motorrädern und sogar einen kleinen Ultraleichtflieger und hier eine Existenz gegründet. Sie konnten bei einer samoanischen Familie ein Grundstück pachten und haben sich darauf eine Tauchbasis gebaut. Sie bieten für die hauptsächlich aus Neuseeland und Australien kommenden Gäste Tauch und Inseltouren an. Norbert interessiert sich besonders für den UL Flieger, der aber leider im Moment nicht einsatzfähig ist, weil man auf ein Ersatzteil wartet! www.diveandflysamoa.
Klicken Sie hier um nach Dive and Fly zu gehen

 
 Eine Insel wie ein Park02.09.2003 
 Savai´i / Matautu Bay 
 
Vor einem kleinem Resort können wir mit unserem Dingi bei Hochwasser anlanden. Doch was ist das? Trinken die Schweine hier Salzwasser? Beim genauen hinsehen entdecken wir jedoch eine Süßwasserquelle im Sand! Um die Insel herum führt nur eine Küstenstraße. Wir laufen sie ein Stück entlang und erfreuen uns auch hier an den gepflegten und sauberen Anlagen und den hübschen bunten Fales. Nirgendwo liegt Müll herum, vor jedem Haus steht dafür auf einem Gestell eine Tonne, die fast täglich geleert wird. Die freilaufenden Schweine und Hunde können somit nicht darin herumwühlen und alles wieder verteilen. Mehr über die schöne Insel:
Klicken Sie hier um nach SAVAI zu gehen
 
 Auf nach Savai`i (nicht Hawaii!)01.09.2003 
 Savai´i / Matautu Bay13°26,500S,172°21,800W 
 
Um die Nachbarinsel von UPOLU anlaufen zu dürfen, mußten wir uns eine Genehmigung im Ministerium holen, was aber kein Problem war und noch nicht einmal was gekostet hat! SAVAI`I ist die größte Insel von SAMOA, aber dünner besiedelt, - nur 30% der Samoaner (= 50.000 Menschen) leben hier in kleinen Dörfern rund um die Insel. Sie ist ebenfalls vulkanischen Ursprungs, die letzten Ausbrüche waren vor etwa 100 Jahren. Hier gibt es wohl weltweit die größte Vulkandichte mit 470 Kegeln auf 1700 m². Wir ankern in der Bucht Matauto im Norden der Insel zusammen mit dem deutschem Schiff ZWANTJE.
 
 170 Kirchen31.08.2003 
 Apia/Samoa 
 
In Samoa ist die Lebensweise der Bewohner noch sehr traditionell und die Kirche spielt auch hier, wie auf allen polynesischen Inseln eine bedeutende Rolle. Nicht ohne Grund gibt es hier rund 170 Kirchen aller Glaubensrichtungen. Immer sind es die schönsten, gepflegtesten und größten Gebäude in den Dörfern. Am meisten hat uns jedoch hier der Baha`i Tempel beeindruckt. Es gibt noch weitere auf allen anderen Kontinenten. Auch wir haben vorher noch nie von dieser Glaubensrichtung gehört, die ökumenische Grundhaltung ist bemerkenswert: in der Kirche werden die Schriften aller Weltreligionen als Glaubensquelle benutzt.
 
 Deutsche Vorfahren30.08.2003 
 Apia/Samoa 
 
Viele Samoaner fragen uns, woher wir kommen und wenn wir "From GERMANY" antworten, freuen sie sich besonders, denn sehr viele haben nämlich zumindest einen deutschen Großvater! So auch Lagi, Christas Freundin, die wir bei einem gemeinsamen Ausflug zu einem Resort an der Südküste kennenlernen. Lagis Mutter war Samoanerin, ihr Vater Deutscher. Sie ist zwar in Deutschland aufgewachsen, wohnt aber seit fast 30 Jahren auf Samoa und konnte uns viel Interessantes über die Insel und deren Bewohner hier erzählen. Jetzt hat sie mit ihren 77 Jahren alle Erlebnisse aufgeschrieben und sucht einen Verlag für ihr Buch, das unter dem Titel >SAMOA, mein zweites Leben< erscheinen soll. Übrigens trainiert sie für die Pazifik Olympiade auf SAMOA in 4 Jahren, sie will dann von einem 10 m Turm springen!

Nachtrag 20.12.2005 Es hat geklappt! Lagi hat ihr Buch veröffentlichen können,
siehe unter:
Klicken Sie hier um Infos über das Buch von Lagi zu finden

 
 Konkurenz zum Kanalfestival29.08.2003 
 Samoa 
 
Jeden Morgen wird schon vor Sonnenaufgang für das anstehende Festival trainiert. Fast 50 Mann sitzen in einem Langboot und rudern im Rhythmus des Trommlers. Sicher würden sie unseren Dattelner Kanuten beim Kanalfestival Konkurenz machen!
 
 Wasserfaelle im Regenwald28.08.2003 
 Samoa 
 
Diese Hauptinsel UPOLU ist ein ehemaliger erloschener Vulkan mit der höchsten Erhebung von 1160m. In den Bergen regnet es sich oft aus, darum ist die Vegetation dort sehr üppig. Ich habe hier zum ersten mal große Baumfarne gesehen. Der Regenwald scheint undurchdringlich. Überall sind schöne Wasserfälle zu finden. Der Größte ist der SOPOAGA Wasserfall bei dem das Wasser 60 m in die Tiefe stürzt.
 
 Gastfreundschaft27.08.2003 
 Samoa 
 
Wir machen einen Abstecher zu dem abgelegenem Dorf SALESATELE an der Südküste und wollen uns dort ein wenig umsehen. Von einer jungen Samoanerin werden wir sofort Willkommen geheißen, d.h auf samoanisch: Talofa lava! Man bietet uns was zu trinken an und zeigt uns die Schule, den Kindergarten und natürlich die Kirche. Der Pastor, gleichzeitig auch wohl Chief des Dorfes läßt es sich nicht nehmen uns dann noch zu einem Imbiß einzuladen. Seine Frau schenkt uns zum Abschied selbstbedruckte Stoffe, die wir als Tischdecken und Servietten u verwenden können. Überwältigt von so viel Gastfreundschaft ziehen wir weiter.
 
 Haeuser ohne Waende26.08.2003 
 Samoa 
 
Das typisch samoanische Haus ist eine ovale Hütte auf Pfählen, mit Palmblattern gedeckt, aber ohne Wände. Man nennt es FALE. Nur bei schlechtem Wetter schützen geruntergelassene Matten oder neuerdings auch "OBI Planen" die Bewohner. Seit dem letztem Hurrikan haben viele Fales auch schon Wellblechdächer. Ansonsten kann man den Leuten quer durchs Haus schauen. Wir fragen die Bewohner vorher lieber, bevor wir unsere Fotoaparate auf sie und ihre Behausungen richten. Für die Nacht mieten wir uns in enem Beach Resort ebenfalls ein Fale (für die Touristen haben diese Fales allerdings Wände!). Wir können aber kaum schlafen, da die Brandung am Riff unglaublich laut ist und die Matratzen ungewohnt weich sind!
 
 Luxus Suesswasser25.08.2003 
 Samoa 
 
25.Aug. Mit der Crew und den Gästen der MeNeVado und der WINDPOCKE mieten wir uns einen Kleinbus und machen abermals eine Inseltour. Wir kommen gar nicht weit, da genießen wir erst einmal ein Bad in einem Süßwasserpool. Unter einer der vielen Inselkirchen entspringt in einer Grotte eine Quelle. Für eine geringe Gebühr durften wir darin ausgiebig baden, welch ein Luxus! Anschließend haben wir schon wieder Hunger und machen eine Rast im Boomerang Creek.
 
 Sonntagsausflug24.08.2003 
 Apia/Samoa 
 
Christa und Stefan nehmen uns heute mit zu einem Ausflug um die Insel. Seit einigen Jahren gibt es gut ausgebaute Straßen. Aus der deutschen Kolonialzeit sind noch 2 Brücken vorhanden, die doch sehr abenteuerlich anzusehen sind: ohne Geländer und mit übereinander gestapelten Holzbohlen entsprechen sie inzwischen allerdings wohl nicht mehr den deutschen Sicherheitsbestimmungen! Über einen kleinen Paß fahren wir in den Süden der Insel, dem Naherholungsgebiet der Insel UPOLU. Auch dort reiht sich Dorf an Dorf und an den Stränden gibt es überall kleine Strandhütten zu mieten. Auch wir machen es uns mit unserer Kühlbox dort gemütlich. Es kommt sogar ein Eiswagen vorbei! Auf dem Rückweg zeigen uns unsere Gastgeber noch ihr neu erworbenes Gründstück, das sie nun nach 19 Jahren erwerben konnten und auf dem sie nun ein Haus bauen. Den Abend verbringen wir bei einem Sundowner an Bord unserer HARLEKIN.
 
 Fortbewegung auf Samoa23.08.2003 
 Apia 
 
Die Samoaner laufen nicht gern und in anbetracht des schwuelheissen Klimas koennen wir das sogar verstehen! Neben dem hier recht preiswertem Taxi, jede Fart innerhalb der Stadt kostet nur 2 TALA (= 1,50 DM) , gibt es hier, wie schon in Panama sehr dekorative Omnibusse. Manchmal scheinen sie aus allen Naehten zu platzen, denn jeder wird mitgenommen und unsere Maenner muessen auch damit rechnen, eine Inselschoenheit auf dem Schoss sitzen zu haben!
 
 Ein Foto von Franziska am anderem Ende der Welt22.08.2003 
 Apia Samoa 
 
Schon vor 19 Jahren hat sich die Dattelnerin Christa (geb. Sinnemann) mit ihrer Familie hier auf SAMOA niedergelassen. Sie und ihr Mann Stefan haben in der City von APIA ein kleines Schmuckgeschaeft, in dem auch die schwarzen Perlen der Suedsee verarbeitet werden. Ueber Email ist ein Kontakt schnell geknuepft und bei einem Treff gibt es viel zu erzaehlen. Wir haben viele gemeinsame Bekannte, doch am meisten ueberrascht mich ein Foto im Laden an der Wand: Franziska Luelf, die Hausmeistersfrau "meines Kindergartens" lacht mir entgegen. Sie ist Christas Tante!

Ein Verwandter von Christa, der schon zwei mal hier zu Besuch war, hat eine interessante und informative Homepage über Samoa gestaltet! Schaut sie Euch mal an:

Klicken Sie hier um auf Martin Königs Samoa+ Savai Homepage zu gehen

 
 Deutsche Marschmusik21.08.2003 
 Apia/Samoa 
 
Schon frühmorgens um acht erschallt von der Uferpromenade her eine für diese Gegend hier ungewohnte Musik. Die Polizeikapelle marschiert in Uniform zum Parlament und spielt dabei DEUTSCHE MARSCHMUSIK! Heute marschieren die Schueler aller Schulen hinterher, denn es findet ein Festival statt!
 
 Heute bleibt schon wieder die Küche kalt...20.08.2003 
 Apia/Samoa 
 
................denn wir gehen ins AGGIE GREY`S Hotel zum traditionellem Büffet mit vorherigen Tanzvorführungen. Die Angestellten des wohl berühmtesten Hotels des Pazifiks, singen, musizieren und tanzen für uns, bevor wir die ausgezeichnete internationale Küche genießen! www.aggiegreys.com
 
 Man muß die Feste feiern, wie sie fallen....19.08.2003 
 Apia/Samoa 
 
Kerstin von der Me Ne Vado hat heut einen runden Geburtstag!

40 JAHRE WIRST DU JUNG,
BLEIB GESUND UND BEHALT DEINEN SCHWUNG,
WO DU BIST AUF OZEANS WEITEN,
MÖGE EIN SCHUTZENGEL DICH BEGLEITEN!

Elke von der ORION hat mit dem Gedicht ins Schwarze getroffen!
Kerstin läd uns alle ins Restaurant "Rainforest" zu einem gemütlichem Abend ein! In der letzten Minute treffen zum Glück auch noch Martina und Rene von der WINDPOCKE ein und unsere Runde ist komplett! Fast hätten sie absagen müssen, denn sie hatten Wassereinbruch am Schiff. Notdürftig konnten sie das Leck abdichten!

 
 Paperwork18.08.2003 
 Apia/Samoa13°49,800S,171°45,700W 
 
Montag, 18.August 2003 Weil gestern Sonntag war, konnten wir noch nicht einklarieren, mußten die "gelbe Quarantäneflagge" hissen und durften auch noch nicht an Land. Heute morgen wurden wir alle vom "Port Control" über UKW Radio an die Zollpier geordert, weil die Beamten zu uns an Bord kommen wollten. So nach und nach trafen dann jeweils 1-2 Mitarbeiter des Zolls, der Gesundheitsbehörde, des Landwirtschaftsministeriums, der Immigration und auch der Hafenmeister selber ein und jeder wollte etwa 1 - 3 Formulare ausgefüllt haben! So viel Papierkram war noch nirgendwo auf unserer Reise zu erledigen gewesen.(deutsche Gründlichkeit?) Dafür aber waren die Beamten ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Da wir nun einmal an der Pier waren, nutzten wir die Gelegenheit unseren Schiffen eine Süßwasserdusche zu gönnen und unsere leeren Wassertanks aufzufüllen. Ich brauch ja wohl nicht zu erwähnen, daß sich in der nächsten Nacht alles von selber erledigt hätte, da es in Strömen regnete!
 
 Deutsche Kolonie16.08.2003 
 Tonga nach Samoa13°49,800S,171°45,700W 
 
16. August 2003/Tongazeit Wir haben wieder ausklariert, -verlassen soeben das Königliche Inselreich Tonga und sind auf dem Weg nach SAMOA. Die beiden Inseln UPULU und SAVAI`I mit ihrer Hauptstadt APIA waren von 1900 bis 1914 die einzigste deutsche Kolonie im Südpazifik. Seit 1962 ist SAMOA unabhängig. Wäre Norberts Bruder Klaus heute hier an Bord, könnte er 48 Stunden lang seinen Geburtstag feiern, denn wir überqueren nun die politische Datumsgrenze von West nach Ost. 16. August 2003/ Samoazeit Die Fahrt am Wind bis zur Ansteuerung zwischen den Inseln klappt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 6 Knoten!!! Der Rest bis zum Hafen Apia ist leider gegen Wind und Welle und wir müssen gegenan bolzen. Die ME NE VADO und wir schaffen es trotzdem noch am Nachmitag den Anker im Hafen zu werfen. Dort erwartet uns eine deutsche Kolonie: Die ORION, die COBRA, der SCHOGGELGAUL, die PEPE, die WINDPOCKE, die LOP TO, die MISS MILLA, die JÖKE und die PHÖNIX. Die meisten kennen wir schon aus Europa oder der Karibik!
 
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Letzte Änderung:14.Apr.2004