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Unsere grosse Reise |
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Was uns bewegt |
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Faszination Wasser |
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Passatwind Segeln |
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Gesundheit & Sicherheit |
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| Aprilscherz? | 01.04.2005 |
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| Passage nach Norden | 23°30,000N,036°05,000E |
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12.00 Uhr Bordzeit: Soeben hat Klaus DJ3CD von INTERMAR uns noch eine gute Wettervorhersage des Deutschen Wetterdienstes gegeben: die nächsten 24 Stunden soll es noch so ruhig bleiben........
Yachten, die uns etwa 30 Meilen voraus sind, geben über Funk eine Windzunahme durch :15 - 20 Knoten auf die Nase!
Es dauert auch nicht lang da haben auch wir diesen Wind und es ist unglaublich, wie schnell sich der entsprechende Seegang dazu aufbaut! So schaffen wir die 140 sm bis Port Ghalib nicht mehr! Wir entscheiden uns, einen in 20 Seemeilen entfernten Ankerplatz anzulaufen, der auch schon vorausgehenden Yachten guten Schutz bei Nordweststurm geboten hat!
Wir überschreiten den nördlichen Wendekreis, den Wendekreis des Krebses auf etwa 23° 30 Nord. Die Tropen verlassen wir auf der Nordhalbkugel aber erst bei 30°Nord, das wird in der Höhe von Suez sein! Im Mai letzten Jahres haben wir an der australischen Küste den Wendekreis des Steinbocks überschritten, inzwischen sind wir etwa 9400 sm gesegelt!
Gleichzeitig kommen wir in ägyptische Gewässer, schnell wechseln wir noch die Gastlandflagge, da wir gehört haben, daß man in Ägypten sehr viel Wert darauf legt!
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| Wetterfenster | 31.03.2005 |
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| Passage nach Norden | |
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Mit einem lachendem und einem weinendem Auge motoren wir Richtung Norden! Einerseits freuen wir uns über den schwachen Wind und den ruhigen Seegang, andererseits bedauern wir es an den vielen schönen Ankerplätzen zum Schnorcheln und Tauchen vorbeizufahren! Gerne hätten wir uns im Taucher Mecca, dem Shab Rumi Reef umgesehen, wo Jacques Cousteau Unterwasserexperimente durchgeführt und Haie gefüttert und gefilmt hat. Es sollen dort noch Reste der Unterwasserbehausungen und das Grab eines seiner Taucher zu finden sein! Wir sehen in der Ferne die Tauchschiffe dort vor Anker liegen und fahren mit Bedauern dran vorbei, denn dieses "Wetterfenster" müssen wir einfach ausnutzen................ab Samstag abend soll schon wieder ein Nordwind mit 20 - 30 Knoten einsetzen! |
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| Der Eintrittspreis für den Sudan | 30.03.2005 |
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| Küste Sudan Richtung Norden | |
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Im Gegensatz zum (fast) kostenlosem Einklarieren in den zuletzt angelaufenen Ländern ( Malaysia, Thailand, Malediven, Oman + Eritrea) muß man hier tief ins Portmonaie greifen:
Ohne Agent Mohammed gehts nicht (obwohl er im Port Office angestellt ist!), der will 25 US$. Der Shorepass für eine Woche kostet pro Person 28 US$, die Hafengebühren betragen 20 US$ und das Cruising Permit nochmals 5 US$. Da aber die meisten von uns inzwischen einen leeren Dieseltank haben, bleibt uns nichts anderes übrig, als hier einen STOP zu machen. Der Diesel kostete 0,45 US$/pro Liter + 5 US$ fürs bringen! (alles ohne Quittung!) Wir fragen uns in welche Taschen diese Dollar verschwinden und wo die "Schmerzgrenze" liegt, sodaß Yachten am Sudan vorbeifahren!
Allerdings müssen wir alle im nachhinein sagen, daß sich der Besuch echt gelohnt hat, da SUAKIN so außergewönlich anders ist als was wir auf unserer Weltumsegelung bisher gesehen haben. Wir kamen uns vor als wären wir in einem lebendigem Freilichtmuseum......
Es sind schwache auch nach Ost und Südosten drehende Winde vorhergesagt, es geht weiter im Konvoi Richtung Norden....
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| Ausflug in eine Großstadt... | 29.03.2005 |
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| Port Sudan | |
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Für einen Ausflug mit dem Bus nach Port Sudan bringt Mohammed uns mit seinem Pick Up zum Busbahnhof! Die Busse sind relativ gut in Schuß uns so haben wir keine Bedenken dort einzusteigen! Von Suakin nach Port Sudan gibt es eine gut ausgebaute schnurgerade Strasse durch die flache Küstenebene. Rechts und links sehen wir immer wieder einfachste Hütten und Zeltdörfer..... für uns unvorstellbar dort zu leben......
In Port Sudan (2,5 Mio EW) dann: reges geschäftliches Treiben in der Stadt, in unzähligen kleinen Lädchen und auf dem Markt gibt es ein riesiges Warenangebot, Handy Läden gibts an jeder Ecke, die Eselskarren sind hier zweiachsig und TucTucs und Autos ziehen durch die Straßen.........man weiß gar nicht wohin man schauen soll! Oft werden wir gefragt, woher wir kommen und als GERMAN werden wir überall WILLKOMMEN geheißen...... |
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| Port Sudan | 29.03.2005 |
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| Port Sudan | 29.03.2005 |
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| Wasserversorgung in Suakin | 28.03.2005 |
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| Suakin/ Sudan | |
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Hier ist die Wasserversorgung noch exotischer als in Massawa: Wasser kommt aus einer Zisterne und wird in zusammengeschweißten Fässern auf Eselskarren abgefüllt und zum Hafen gebracht! Dort kann man dann seine Kanister füllen........ |
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| Handwerk in Suakin | 28.03.2005 |
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| Suakin | |
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Handwerkliche Fähigkeiten sind hier wichtig und "recycling" ist selbstverständlich! Alles wird irgendwie wiederverwendet! Wir beobachten die Schneider beim nähen von Kleidungsstücken, wie aus alten Autoreifen Schuhsohlen für Sandalen geschnitten werden, wie in Handarbeit Eselspeitschen angefertigt werden und beobachten, wie aus alten Thunfischdosen Schöpfkellen gemacht werden........Leider wird auch hier alles in Plastiktüten verpackt und Cola und Limo gibts in Plastikflaschen zu kaufen, der Plastkmüll liegt überall herum......... |
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| Markt in Suakin | 28.03.2005 |
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| Suakin/ Sudan | |
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Das gesellschaftliche Leben spielt sich auf dem riesigem Markt ab: es gibt Abteilungen wo es Kleidung, Obst und Gemüse, Brot, Kleidung, Fisch + Fleisch, Hülsenfrüchte, Feuerholz und Holzkohle ...........................gibt. Und dazwischen gibts kleine Garküchen und Teestuben, dort tummeln sich die Menschen, Tiere und Eselskarren........ |
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| Hotel Suakin | 28.03.2005 |
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| Suakin | |
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Auch wer nicht mit dem eigenem Boot nach Suakin kommt, hat hier eine Möglichkeit zu übernachten! Man zeigt uns das einzigste Hotel der Stadt. In den winzigen Räumen stehen immerhin 4 Betten. Wasser gibts auf dem Flur aus einem Faß mit Zapfhahn, es ist aber auch eine einfache Dusche und eine (Steh) Toilette vorhanden! In Port Sudan gibt es aber auch ein HILTON Hotel, das eher den westlichen Ansprüchen genügt! |
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| Katzenplage | 28.03.2005 |
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| Suakin | |
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Obwohl ich ja wirklich gerne Katzen mag, aber das hier ist auch mir einfach zu viel. Wo man hinguckt, überall streunen sie herum.........dabei sind die auf dem Foto noch die gepflegtesten! |
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| Frauen im Sudan | 28.03.2005 |
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| Suakin/ Sudan | |
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Wie überall in den isalamischen Ländern tragen die Frauen auch hier Tücher, sind nicht so zahlreich auf den Straßen vertreten wie die Männer und lassen sich leider auch nicht gern fotografieren, obwohl sie wunderbar bunt gekleidet sind und sie tolle Fotomotive wären. |
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| Maenner in Suakin | 28.03.2005 |
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| Fotografieren in Suakin | 28.03.2005 |
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| Kinder in Suakin | 28.03.2005 |
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| Fischer in Suakin | 28.03.2005 |
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| Zeitsprung | 27.03.2005 |
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| Suakin/ Sudan | |
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Hier fühlen wir uns nicht nur um Jahrhunderte, sondern um 2000 Jahre zurückversetzt! Es ist unbeschreiblich und übertrifft alles was wir bisher auf der Welt gesehen haben, darum lassen wir am besten Bilder sprechen...... |
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| Zu Ostern in Suakin... | 26.03.2005 |
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| Suakin/ Sudan | 19°06,400N,037°20,300E |
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Die nächsten 15 Seemeilen gehen durch ein gut bezeichnetes Riffgebiet, wo sich keine Welle aufbauen kann, sehr angenehm! Trotzdem müssen wir wieder die letzten Meilen gegenan..........................
Rechtzeitig zum Osterfest erreichen wir Suakin eine kleine Hafenstadt im Sudan, dem größtem afrikanischem Land.,br>
Hier werden wir gemeinsam mit der MeNeVado, Jöke, Höloplop, Windrose und Jamoa auf Südwind warten!
Euch allen vielen Dank für Euer Interesse an unserer Reise und: FROHE OSTERN!
Die Osterhaeschen haben uns die Kinder der Pangaea gebacken unf vorbeigebracht! |
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| Hat gut geklappt heute..... | 25.03.2005 |
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| Long Island/Shubuk Channel | 18°46,500N,037°40,000E |
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Nach 2 Tagen wird man doch wieder ungeduldig. Eine wirkliche Winddrehung ist nicht in Sicht und so versuchen wir den nächsten 40 sm entfernten Ankerplatz TRINKITAT anzulaufen.
Unser Angelköder aus Langkawi beschert uns wieder frischen Fisch: Nachdem wir einen 1 m langen Barracuda wieder die Freiheit geschenkt haben( denn auch hier soll es Ciguaterra geben!), beißt ein 80 cm langer Giant Trivally an! Er hat appetitliches hellrosa Fischfleisch, PRIMA!
Wind und Seegang nehmen zu, es wird wieder ungemütlich!
15.00 Bordzeit: Der Wind hat mehr auf NNE gedreht, die Genua zieht jeztzt mit, wir könnten es auch noch bis zum nächsten Ankerplatz schaffen.......
17.30 Uhr: Geschafft!!! Der Anker fällt nach 50 Seemeilen im Shubuk Channel vor Long Island! Morgen haben wir bis Suakin nur noch 30 Seemeilen! |
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| Am Ankerplatz.... | 23.03.2005 |
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| Khor Nawarat | |
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Ausruhen, lesen, Briefe schreiben, emailen, leckere Fischsuppe kochen, Beine an Land vertreten, schnorcheln, angefallene Reparaturen erledigen, Wetterberichte einholen, mit den anderen über die weitere Route diskutieren, schlafen......... |
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| 160 sm gegen den Wind... | 22.03.2005 |
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| Khor Nawarat | 18°15,600N,038°18,700E |
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12.00 Bordzeit: Bei 18° Nord überschreiten wir nun die Grenze von Eritrea zum Sudan. Jede Meile nach Norden müssen wir uns bei Gegenwind erkämpfen.....erst hier gibt es wieder eine Ankermöglichkeit, die wir hoffentlich noch vor Dunkelheit erreichen!
Gute Nachrichten am Funk: Manfred hat inzwischen den Hafen von Port Ghalib in Ägypten erreicht, konnte an einen Liegeplatz geschleppt werden und wartet nun auf Renate und die Ersatzteile fürs Getriebe!
18.00 Bordzeit: Wir haben es geschafft! Der Anker fällt auf ruhigem Wasser im Insel und Riffgebiet KHOR NAWARAT! Gleich geht die Sonne unter......könnt Ihr Euch vorstellen, wie gut uns der Sundowner heute schmeckt? |
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