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Gesundheit & Sicherheit |
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| VISA Situation in Batam | 22.10.2004 |
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| Batam/ Nongsa Point Marina | 01°11,800N,104°05,800E |
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Die Zeit drängt, denn unser zweimonatiges Visum für Indonesien muß verlängert werden, also brechen wir frühmorgens auf und rauschen (Wind kommt auf, weil eine Gewitterfront naht) durch bis zur 45 sm entfernten Nongsa Point Marina auf der Insel Batam (gegenüber von Singapur). Wir haben noch nicht ganz festgemacht, da will auch schon ein Offizieller unsere Päße und Papiere sehen! Aha, am 24. August einklariert + 60 Tage (nicht 2 Monate)!..........., Ihr müßt Indonesien sofort verlassen, oder pro Tag + pro Person 20 US $ Strafe zahlen!
Beim indonesischen Konsulat in Darwin haben wir ein 6 Monatsvisum beantragt und auch bezahlt. Man hat es zunächst mal für 60 Tage (ab Einteisedatum) ausgestellt, aber darauf hingewiesen, es sei dann monatlich bis auf max. 6 Monate verlängerbar! Für dieses Visum haben wir auch den Sponsor Letter (25 $) vorlegen müssen!
Hier in Batam aber will man von dieser Regelung nichts wissen, man hat hier eigene Gesetze!
Wir könnten ja mit der Fähre nach Singapur fahren und dann wider einreisen, dann bekämen wir für 25 US$ ein neues "VISA on arrivel"! Dazu haben wir aber keine Lust, da wir eh mit unseren Schiffen für 1 - 2 Wochen nach Singapur wollen! Also klarieren wir aus und reisen ab! Man gönnt uns zumindest noch einen Tag um wenigstens Diesel zu bunkern, denn ohne kämen wir keine 5 Meilen weit!
Wer meint er hätte nun tatsächlich für 4 Wochen ein VISA (wenn er mit der Fähre aus und wieder einreist) und kann damit beliebig oft nach Singapur und wieder zurück, der hat Pech: das VISUM kostet bei jeder Einreise erneut 25 US $. Da kann man auch gleich mit dem Schiff nach Singapore fahren und etwas mehr für einen Liegeplatz zahlen!
Der Manager der Marina ist ganz betrübt über diese Situation, denn der Hafen (übrigens völlig ungeschützt vom Schwell der Schnellfähren und weitab von irgendwelchen Versorgungsmöglichkeiten!) ist leer! Die Segler gehen lieber gleich nach Malaysia (Sebana Cove oder Ankerplatz Johor Baru) oder direkt nach Singapore um dieser konfusen Visasituation aus dem Wege zu gehen!
Wir würden beim nächsten mal bis Bali "in Transit" gehen, dort einklarieren (kostenlos, wenn man CAIT über die Bali Marina beanragt hat!), das Visum dann dort ggf. verlängern lassen oder aber dort auch wieder ausklarieren und dann "in Transit" nach Singapore oder Malaysia gehen!
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| Heiß brennt die Äquatorsonne... | 21.10.2004 |
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| Südchinesisches Meer/Serutu to Batam | 00°44,830N,104°32,308E |
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In der Nacht haben wir bei etwa 105° EAST den Äquator zum zweiten mal überschritten. Wir sind nun wieder auf der Nordhalbkugel und werden demnächst die Sonne mittags wieder im Süden sehen!
Es ist heiß und schwül, man freut sich über jeden Luftzug!
Noch am Abend erreichen wir die erste Insel der RIAU Gruppe und ankern unterhalb des Leuchtfeuers von MANTANG |
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| Keine Meile geschenkt... | 20.10.2004 |
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| Südchinesisches Meer/Serutu to Batam | 00°24,000S,106°29,000E |
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Fast die ganze Zeit haben wir Gegenstrom auf dem Weg durch das südchinesische Meer Richtung Singapur. 144 sm zeigt unsere Logge seit Bali mehr an, als der GPS. Das schluckt Diesel und unsere Rechnung scheint so nicht mehr aufzugehen, vor allem, weil auch der Wind immer noch sehr schwach ist!
Von achtern holt die LA ROSSA auf, die noch in KUMAI/Borneo nachtanken konnte. Manfred hat noch genug Diesel und will uns einen Kanister voll abgeben.
Unser blinder Passagier macht sich darüber wohl keine Gedanken.....
Heute Nacht werden wir den Äquator von Süd nach Nord überqueren! |
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| Kerstins Schweinebraten | 19.10.2004 |
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| Südchinesisches Meer/Serutu to Batam | |
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Über alle Ozeane hinaus berühmt ist Kerstins Schweinebraten, doch es grenzt fast an Folter bei über 30°C unter Deck auch noch 3 Stunden den Backofen anzumachen! Das Ergebnis ist jedoch wieder "superlecker"!
Wir sind wieder unterwegs zur Insel Batam, wo wir ein paar Tage relaxen und dann ausklarieren wollen! |
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| Tock, tock, tock... | 18.10.2004 |
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| Südchinesisches Meer/Serutu | 01°42,400S,108°41,670E |
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Die Fischer der Insel kommen von ihrem nächtlichem Fischfang zurück.....tock, tock, tock....passieren sie dicht unsere vor Anker liegenden Yachten. Die Einzylindermotoren ihrer einfachen Holzboote haben keinen Auspuff und sind somit unüberhörbar!
Als wir später an Land gehen, sind hauptsächlich Frauen und Kinder zu sehen, die Männer schlafen! Dieses Dorf besteht aus ca. 40 Hütten, auf Pfählen gebaut, nicht unpracktisch, denn es schützt die Wohnräume weitgehenst vor Ungeziefer, spendet Schatten und gibt eine gute Belüftung!
Wieder einmal ist unser Besuch eine willkommene Abwechslung für die isoliert lebenden Inselbewohner, denn nur ab und an kommt mal ein Versorgungsschiff oder aber mal eine Yacht hier vorbei! Interessiert schauen sich die Frauen und Kinder unsere noch von der Schönheitsfarm rot lackierten Zehennägel an. So was möchten sie auch haben! Wir krempeln unsere Schiffe um und finden Nagellacke, Lippenstifte, Cremeproben und rangieren noch so allerhand Kleidungsstücke aus. Alle sind happy und strahlen uns an!
Auch Bernd ist zufrieden: Kann er doch einem Fischer 100 l Diesel abluchsen und muß nicht mehr befürchten auf den nächsten 300 sm bis zur nächsten Insel Batam in der Flaute "hängen zu bleiben"!
Die medizinische Versorgung scheint hier auch nicht gesichert, viele Kinder haben einen Hautausschlag! Kerstin kann auch da mit einer Salbe helfen, - doch irgendwie scheint alles nur ein Tropfen auf dem heißem Stein zu sein!
Noch lange denken wir darüber nach, daß diese Kinder hier kaum eine Chance haben und sich hier auch in den nächsten Jahrzehnten nicht viel verändern wird!
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| Im Dorf Serutu | 18.10.2004 |
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| Spiegelglattes Meer... | 17.10.2004 |
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| Java Sea/ Bawean to Serutu | 01°52,000S,108°54,000E |
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3 Tage sind wir nun seit Bawean unterwegs, mit maximalen Winden kurzzeitig um 10 Knoten. Unseren Motor konnten wir nur wenige Stunden ganz aus machen! Tagsüber gab es relativ wenig Schiffsverkehr, in der Nacht mußten wir uns vor allem an der SW Ecke von Borneo zwischen den vielen (zum Glück gut beleuchteten) Fischerbooten durchschlängeln. Unser Radargerät ist uns dabei eine gute Hife. Seit gestern sind nur noch vereinzelte Fischer zu sehen, dafür aber mehr Großschiffahrt, die uns in gutem Abstand passieren! Leider aber haben wir seit gestern auch ständig Gegenstrom mit 0,8 - 1,5 Knoten, unsere Ankunftszeit verschiebt sich somit um einige Stunden!
Die Jöke können wir hinter uns immer noch sehen und die MeNeVado hat, wie erwartet, gut aufgeholt, sodaß wir alle Drei noch heute Nachmittag die Insel SERUTU erreichen werden!
Heute morgen ist das Meer wie ein "Ententeich", - die Sonne spiegelt sich an der Wasseroberfläche.
Hey, ich muß raus, die Angel rauscht aus.....
......prima eine kleine Makrele, eine nette Abwechslung nach all dem Schweinefilet der letzten Tage! |
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| Was soll denn das? | 15.10.2004 |
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| Bawean to Serutu | |
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Sieht der uns etwa nicht? Im Morgengrauen kommt von achtern ein Frachter auf uns zu, - auf Kollosionskurs!
Zum Glück ist die Crew nur neugierig und fährt zwischen uns und der JÖKE langsam durch. Freundlich winkt uns die Mannschaft zu und nimmt weiter Kurs auf Jarkarta.
Im Großraum Indonesien zeigen die Windpfeile etwa 5 Knoten Wind an, das ist zu wenig um unsere Schiffe unter Segel mit einer einigermaßenen Geschwindigkeit vorankommen zu lassen, also ist motoren angesagt! Zum Glück haben wir noch in Bali zusätzliche Kanister Diesel mitgenommen. Etwa 400 l haben wir nun an Bord! Bei einem Verbrauch von 2 l in der Stunde müßten wir damit etwa 8 Tage motoren können, d.h. bei einem durchschnittlichem Etmal von 120 sm am Tag unter Motor müßte es bis Singapur reichen! |
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| Kurs Nordwest... | 14.10.2004 |
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| Java Sea/ Bawean to Serutu | |
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Nachdem wir uns bei einem Landgang noch etwas die Beine vertreten haben, holen wir zusammen mit Michael und Edith von der SY JÖKE den Anker auf und fahren weiter. Die MeNeVado bleibt noch einen Tag, denn sie sind unter Motor wesentlich schneller als wir. An der 340 sm entfernten Insel SERUTU wollen wir uns wieder treffen!
Bei wenig Wind motoren oder motorsegeln wir zusammen auf Sichtweite Richtung Nordwesten! |
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| Unsere Wege trennen sich ... | 13.10.2004 |
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| Java Sea/ Bawean | 05°43,900S,112°40,140E |
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Von Pulau (Insel) Kangean trennen sich unsere Wege. Die eine Gruppe (Windpocke, LaRosa, TE-Herb) nehmen Kurs auf KALIMANTAN, das ist der indonesische Teil von BORNEO. Dort gibt es einen Fluß aufwärts bei KUMAI einen Nationalpark wo man Orang Utans beobachten kann, den wollen sie besuchen. Wir (Harlekin, MeNeVado + Jöke) haben zu viel "Schiß" vor Moskitos und nehmen eine andere Route.
Zur 170 sm entfernten Insel BAWEAN ist eine Nachtfahrt unerläßlich, die ganze Zeit lassen wir unser Radargerät mitlaufen, denn um uns herum sind viele Fischerboote. Manche sind sogar unbeleuchtet und auch auf dem Radar nicht auszumachen! Sie machen nur mal kurz eine Funzel an wenn auf sie zufahren. Im Zick Zack Kurs erreichen wir Pulau Bawean, zum Glück ist es noch hell, denn hier müssen wir unbeleuchteten Bambusflößen ausweichen, die nur durch einen Palmwedel zu erkennen sind. |
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| Aus aktuellem Anlaß... | 12.10.2004 |
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| Flores Sea | |
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Heut vor 2 Jahren explodierte die "Bali Bombe" |
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| Gegen den Strom? | 09.10.2004 |
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| Selat Lombok | |
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Tagelang schon machen wir uns Gedanken um die richtige Taktik, wie wir Bali Richtung Norden verlassen können, da es hier im Selat Lombok (Passage zwischen Lombok + Bali) ja die unberechenbare starke Strömung gibt!
Wir haben berichtet, daß wir bei der Hinfahrt nach Bali 5 Knoten Strom mit hatten, den hätten wir nun gegenan. Bei einer Marschfahrt von 5 Knoten unter Motor: schier unmöglich!
Wir versuchen es dicht unter der Küste um den Neerstrom auszunutzen! Das war auch wohl die richtige Entscheidung, denn wir kommen gut voran!
Mit uns sind gestartet: die MeNeVado, die Windpocke, die LaRossa, die Jöke und Te-Herb!
Manfred von der La Rossa hat jedoch etwas Pech: er hat vergessen sein Kühlwasserventil aufzumachen. Der neue Impeller muß schon nach einer Meile ausgetauscht werden und da er nun keinen Ersatz mehr an Bord hat, schließlich liegen 1000 sm bis Singapur vor uns, besorgt Renate mit Hilfe des Trans Ocean Stützpunktes und eines ortskundigen Taxifahrers Ersatz.
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| Passage Bali to Singapur | 30.11.1999 |
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| PASSAGE BALI TO SINGAPUR | 30.11.1999 |
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