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 Nordküste Australien28.09.2004 
 
 
 Ausklariert...20.08.2004 
 Darwin /Fannie Bay 
 
Unser Weg führt heute zum Customs Office um auszuklarieren. Alles problemlos, wir bekommen als YACHT in TRANSIT sogar teilweise GST (= Goods and Service Tax) erstattet. Rechnungen, die nicht älter sind als 30 Tage und auf denen mindestens 30 AUS $ GST ausgewiesen sind, wurden anerkannt! Wir bunkern noch frische Lebensmittel, morgen geht`s los!
 
 Schon wieder ein Jahr seit Samoa vergangen...19.08.2004 
 Darwin /Fannie Bay 
 
Kerstin gibt heut im Yachtclub eine Geburtstagsgrillparty mit dem schönstem Sonnenuntergang ihres Lebens!
 
 Die WINDPOCKE hat aufgeholt...18.08.2004 
 Darwin /Fannie Bay 
 
Unsere Nachzügler Rene und Martina von der WINDPOCKE haben in den letzten Wochen mächtig aufgeholt und trudeln ebenfalls am Ankerplatz in der Fannie Bay ein. Nach einem Jahr gibt es viel zu erzählen!
 
 Wieder am Ankerplatz17.08.2004 
 Darwin/Fannie Bay 
 
Nach mehr als 2 Wochen verlassen wir heute die Tipperary Marina und verabschieden uns von Peter, dem freundlichem Hafenmeister. Als "YACHT in TRANSIT" können wir nun zollfrei (auch in Kanistern) Diesel tanken, was wir auch tun, denn zur Zeit gibt es hier im Grossraum Australien/Indonesien keinen Wind und wir vermuten, dass wir weite Strecken motoren muessen!
 
 Wieder zurueck...11.08.2004 
 Darwin 
 
Wir sind wieder zurueck aus dem KAKADU Nationalpark und bereiten uns nun fuer die naechste Segeletappe vor: Mueckennetze naehen, verproviantieren, alles duchchecken.......
 
 Ungewoehnliche Zaungaeste...10.08.2004 
 
Wildes Campen ist im Nationalpark nicht erlaubt. Es gibt aber genügend Campingplätze aller Categorien, z.T. sogar mit Swimmingpool. Uns haben die Buschcampingplätze des Nationalparks am besten gefallen. An einem Morgen hat uns sogar eine Känguruhfamilie beim frühstücken zugeschaut! Viel zu schnell sind die 5 Tage im Outback vergangen. Am Dienstag gehts zurück nach Darwin. Wir bereiten uns nun für die weitere fahrt nach Indonesien vor.
 
 Plonge Pools09.08.2004 
 
Andere Wasserfälle sind zur Zeit trocken, aber man kann sich in den Plonge Pools erfrischen. So weit im Land leben nur noch einige kleine Süßwasserkrokodile. Da sich während der Regenzeit aber immer mal ein Salzwasserkrokodil verirren kann, werden Fallen aufgestellt und Schilder weisen auf eine mögliche Gefahr hin.
 
 Durchs Gelaende...08.08.2004 
 
Auf dem Weg zu den Wasserfällen JIMJIM und TWINFALL weisen Schilder darauf hin, daß die Zugangsstraßen nur noch mit Geländefahrzeugen zu befahren sind. Endlich kommen unserer 4WD zum Einsatz! Die Straßen werden immer staubiger, sandiger und ab und an gibt es Wasserlöcher. Am spannensten aber war eine Flußdurchquerung.
 
 Twinfall08.08.2004 
 
Viele Wasserfälle sind jetzt in der Trockenzeit ohne Wasser. Nur auf dem Wasserweg kommt man durch eine Schlucht zu den Twin Falls. Ranger machen kostenlosen Fährdienst dorthin. Wir haben Glück und finden den Twin Fall mit ordentlich Wasser vor!
 
 Wetlands07.08.2004 
 
Zur Zeit haben wir hier den australischen Winter, der in der Regel sehr trocken ist. Im Sommer gibt es dagegen heftige Regenfälle, die weite Gebiete überschwemmen. Große Teile des Nationalparks sind dann gar nicht mehr zugängig. Zur Zeit aber können wir überall hin. In UBIRR, inmitten der "Wetlands", gibt es uralte Felsmalereien der Aborigines, der Ureinwohner Australiens zu sehen. Von einem Plateau aus hat man eine herrliche Aussicht über die Überschwemmungsgebiete.
 
 Kunstwerke06.08.2004 
 KAKADU Nationalpark 
 
Unser Landausflugsziel ist der etwa 200 KM östlich von Darwin gelegene KAKADU Nationalpark. Rechts und links der gut ausgebauten Highways, die dort hin führen sehen wir riesige Termitenhügel. Es ist uns ein Rätsel, wie diese kleinen Tierchen solch große kunstvolle Bauten herstellen können!
 
 Ins Outback04.08.2004 
 
Bevor wir Australien verlassen, wollen wir noch eine Tour ins "Outback" machen. Dafür wollen wir (und die MeNeVado) uns für einige Tage zwei TOYOTA 4WD Buschcamper mieten. Wir haben Glück, da wir kurzfristig buchen, bekommen wir sie zu einen Last Minute Special Price! Freitag soll es losgehen!
 
 Segleralltag03.08.2004 
 
Nach 4 Wochen haben wir nun erst mal eine ganze Menge zu waschen und zu putzen.
 
 Paperwork02.08.2004 
 Darwin 
 
Als nächstes Ziel liegen die indonesischen Inseln auf unserer Route. Da wir dafür länger als einen Monat einplanen, müssen wir uns vorher beim indonesischem Konsulat ein Visum besorgen, das bedeutet mal wieder "Paperwork" und 60 AUS $ pro Person! Um dieses Visum zu bekommen, mußte man aber vorher schon ein sogenanntes "CAIT" (200 AUS $) und einen "Sponsor Letter" (25 AUS $) über einen Agenten beantragen...... Bevor wir also einen Fuß auf indonesischen Boden setzen können, kostet uns das ganze erst schon mal umgerechnet etwa 200 Euro!
 
 Minischleuse31.07.2004 
 Darwin Tipperary Marina12 26,94 S, 130 51,07 
 
Heute haben wir unseren Schleusentermin! Die Einfahrt zur Tipperary Marina ist schlecht zu finden, da sie auf unseren Seekarten nicht eingezeichnet ist . Bei der Annäherung sieht man nur eine Steinschüttung. Der Hafenmeister weist uns aber per Funk den richtigen Weg (Marina Position: siehe oben!) Schleusenerfahren wie wir sind, klappt alles ohne Probleme und wir bekommen von Peter, dem nettem Hafenmeister einen luftigen Liegeplatz zugewiesen. Hier treffen wir alle wieder: die STELLA MARIS, die Patron, die Aurora, die Altair...!
 
 It30.07.2004 
 Darwin/ Fannie Bay 
 
Gemeint ist die Tipperary Marina in Darwin, in der wir für die nächsten 2 Wochen einen Platz reserviert haben. Doch vorher besuchen uns noch die Leute vom "Fisheries Group-Aquatic- Pest Management" . Grund dieser Aktionen ist, daß jede Marina hier in DARWIN nur durch eine Schleuse zu erreichen ist, da der Tdenhub hier beachtliche 8 m betragen kann. Vor einigen Jahren hatte eine Yacht aus dem Pazifik starken Muschelbewuchs am Unterwasserschiff, diese Muscheln vermehrten sich so schnell, daß sie sämtliche Abflüsse der Stadt zusetzten . Es kostete viel Zeit, Geld (2,2 Mio AUS $) und Mühe die verstopften Abflüsse wieder frei zu bekommen und nun versucht die Behörde eine weitere Marine Pest Katastrope zu verhindern! Die Yachten werden also auf Muschelbewuchs untersucht, ggf. wird eine Chemikalie in die Burddurchlässe geschüttet und man darf sie 14 Stunden nicht benutzen. Schlimmstenfalls muß eine Yacht sogar aus dem Wasser gekrant und gesäubert werden! Da wir aber mehrere Monate an Land gelegen und noch vor kurzem unseren Unterwasseranstrich erneuert haben, braucht bei uns nichts gemacht zu werden! Bei der MeNeVado werden nur die Borddurchlässe desinfiziert!
 
 Wie Kaugummi... 29.07.2004 
 Van Diemen Golf/ Cape Hotham 
 
Nur noch 100 sm bis DARWIN, doch weitaus langsamer als erwartet überqueren wir den VAN DIEMEN GOLF in Richtung CAPE HOTHAM, unser letzter Ankerplatz vor DARWIN. Trotz genauer Tidenberechnung haben wir den Tidenstrom fast die ganze Zeit gegenan! Die Strecke zieht sich hin wie Kaugummi, da wir mangels Wind auch noch motoren müssen! 11 Stunden brauchen wir für die Stracke von 60 sm, die Logge zeigt 70 sm an! Bei der MeNeVado beißt ein Rie........................senfisch an, der die Angelrute zum zerbersten biegt um dann mitsamt Köder, Leine und Rolle in den Tiefen verschwindet.
 
 Tollkuehne Flieger28.07.2004 
 Cape Don/ Alcaro Bay 
 
Fast täglich werden wir auf UKW Kanal 16 angefunkt um unsere Identität zu übermitteln. Die AUSTRALIEN COAST WATCH hat Radarstationen am Festland. Auf See werden wir aber auch häufig von tollkühnen Fliegern so dicht überflogen, daß sie unseren Schiffsnamen lesen können und uns dann beim Namen rufen! Leider geht der Überflug immer so schnell, daß ich es nicht schaffe sie mal zu fotogarfieren!
Beim Customs haben wir dann speater diese Postkarte gefunden!
Heute erreichen wir die ALCARO BAY am CAPE DON. Es ist früh genug um noch frische Laugenbrötchen zu backen und mit Kerstin, Bernd und Luca genießen wir einen farbenfrohen Sonnenuntergang!
 
 Willkommener Besuch27.07.2004 
 ARAFURA SEA10°53,000S,133°39,000E 
 
Drei muntere Delphine schwimmen mit der HARLEKIN um die Wette. Es scheint ihnen echt Spaß zu machen uns ein Stück zu begleiten! Wir können uns kaum erinnern wann wir zum letzten mal welche gesehen haben!
 
 Traumsegeln26.07.2004 
 ARAFURA SEA11°00,000S,136°00,000E 
 
Ein Jubelschrei von Norbert weckt mich aus dem Schlummer: "Das nennt man SEGELN!" Unter Vollzeug rauschen wir bei gut 4-5 Beaufort mit 6-7 Knoten unserem nächstem Ziel, dem CAPE DON entgegen! Wir befinden uns in der ARAFURA SEA, nördlich der NORTHERN TERRITORY/Australien. Zwei Nächte planen wir dafür ein. Die MeNeVado folgt uns im Kielwasser. Kurz vor Sonnenuntergang beißt auch noch ein kleiner Thunfisch an, was wollen wir mehr?
 
 Wir machen Urlaub!25.07.2004 
 Wessel Islands/Two Island Bay11°04,550S,136°43,780E 
 
Weil es hier so schön ist, bleiben wir noch einen Tag und machen "Urlaub", heute mal nichts reparieren, nur am Strand bummeln und den Sundowner genießen!
 
 Pottluck Party24.07.2004 
 Wessel Islands/Two Island Bay 
 
Man nehme zwei amerikanische Yachten, einen Strand und gutes Wetter und schon ist die nächste Pottluck Party organisiert! Am Lagerfeuer verbringen wir einen unvergeßlichen Abend in internationaler Runde mit der ALTAIR, PATRON, AURORA + MeNeVado, alles Yachten mit denen wir seit CAIRNS schon so einige Ankerplätze geteilt haben!
 
 Zwischenstopp23.07.2004 
 Wessel Islands/Two Island Bay11°04,550S,136°43,870E 
 
Sind wir froh, daß es hier so geschützte Ankerplätze gibt! Der Golf von Carpentaria hat es wirklich in sich: schon bei 25 - 30 Knoten Wind baute sich eine hohe steile See auf, die wir von unseren Oceanpassagen nicht mehr gewöhnt waren. Trotzdem hat die HARLEKIN das gut gemeistert, es ist nicht mal eine Welle übergekommen! Wir freuen uns auf eine ruhige Nacht ohne "Achterbahnfahren"!
 
 Los geht`s21.07.2004 
 Golf of Carpentaria10°50,000S,140°30,000E 
 
Die Wettervorhersage für den Golf von Carpentaria hat die Starkwindwarnung gecancelt. Wir starten zu den 330 Seemeilen entfernten WESSEL Inseln. Die MeNeVado segelt mit uns im Konvoi, wir haben UKW Funkkontakt!
 
 No SWIMMING!20.07.2004 
 SEISIA / Cape York 
 
SEISIA (zusammengesetzt aus den Anfangsbuchstaben der Namen der ersten Siedler hier im Jahr 1947: Saguakaz, Elu, Isua, Suni, Ibuai + Aken) scheint ein idealer Platz zu sein, um die richtige Wetterlage für die Überquerung des GOLF VON CARPENTARIA abzuwarten. Es gibt einen kleinen, gut sortierten Supermarkt, ein kleines Selbstbedienungsrestaurant, einen Campingplatz (mit Waschmaschine) und zwei Telefone! Hier oben am Kap enden die Straßen als staubige Wege, die nur noch mit einem Geländewagen zu befahren sind. Das Klima und das Wasser am Ankerplatz laden zum Schwimmen ein, doch hier oben lauert eine weitere Gefahr: K R O K O D I L E
 
 Ein lachendes und ein weinendes Auge...18.07.2004 
 Cap York/ Seisia10°50,940S,142°21,800E 
 
Wir haben ein KAP umrundet! Zwar nicht so ein spektakuläres wie das "Kap Hoorn", -aber immerhin das Cape York im Nordosten von Australien und das bei super Segelbedingungen! 1395 Seemeilen zeigt unsere Logge nun seit Bundaberg mehr an, und bis zum Mittelmeer sind es noch etwa 7830 Meilen! Leider aber haben wir somit auch die "Südsee" hinter uns gelassen, mit all ihren Inseln, Atollen und freundlichen Menschen! Wir ankern nun am Cape York in der Torres Strait um günstige Winde für die Überfahrt über den Golf von Carpentaria, zur NORTHERN TERRITORY abzupassen. Der Golf ist von der Größe und den Seegangsverhältnissen vergleichbar mit unserer Nordsee! Ein hohes Hoch von 1040 Hpc über Australien drückt z.Z. die Isobaren stark zusammen, was momentan Starkwindwarnung mit hohem Seeang bedeutet. Sobald Wind und Seegang wieder abflauen geht es weiter!
Inzwischen ist auch wohl wieder der Position Report über WINLINK aktiviert und so könnt Ihr uns auch positionsmäßig weiter verfolgen!
 
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Letzte Änderung:14.Apr.2004