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Gesundheit & Sicherheit |
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| Ein Paradies ohne Wind | 20.04.2002 |
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| San Jose | |
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Auf der südwestlichsten Insel gibt es noch ein echtes Aussteigerpaar: Dieter + Gerda. Sie sind vor 20 Jahren auf ihrem „Seepferdchen“ hier angelandet und geblieben. Diesen Beiden wollen wir noch einen Besuch abstatten!
20. April 2002
San Jose/Las Perlas
Wir liegen hier immer noch in den Perleninseln im Golf von Panama und warten auf passenden Wind für die Galapagos. Im Moment: NULL!!!!
Aber wir liegen hier in netter, lustiger Runde mit 4 Segelyachten. Haben viel Spaß miteinander, besonders, wenn wir Dieter (inzwischen 74 Jahre) und Gerda besuchen, Sie leben sie ihr Einsiedlerleben in ihrem "Paradies", wie sie so sagen! Es ist echt lustig, wenn er seine Storys erzählt! Gestern abend und heute morgen in der Früh sind Norbert + Dieter losgezogen um ein Wildschwein zu schießen. Norbert hat uns jedoch um ein schönes Spießbratenessen gebracht, er hat daneben geschossen!!!!! Er ärgert sich schwarz darüber! Das Schwein hat nur dumm geguckt und wir konnten es am Ankerplatz fast lachen hören, es hätte für uns alle für mehrere Tage gereicht! Heute nachmittag wollen sie noch einen Versuch wagen!
In den Jahren, in denen Dieter hier auf der Insel lebt, hat er außerdem ca 10 Krokodile (so behauptet er!) erledigt, die ihm die Hühner wegefressen haben. Wir haben hier jedoch noch keines gesehen! Überall stehen bei ihm Gläser rum mit anderen Viechzeug: Schlangen, Käfer etc., konserviert in Formaldehyd! Iiiiigittttttt!!!!!!!
Eintritt in sein Paradies kostet übrigens eine "Buddel Rum", so steht es auf einem Schild am Anlandeplatz geschrieben! Aufgereiht wie Trophäen stehen sie auf dem Tisch auf seiner Terasse, beschriftet mit den Namen der jeweiligen Yachten.
Um seine Behausung zu finden, muß man einen Weg entlanggehen, der durch leere Bierdosen gekennzeichnet ist! Hoch oben auf einer felsigen Anhöhe mit Blick auf einen außergewöhnlich geformten Felsen, steht dann seine Wellblechhütte!
Dieser Felsen, den er zärtlich MONA nennt (sieht tatsächlich aus wie eine Figur) hat ein Gesicht. "Sie" kneift ihm ein Auge zu und ist für ihn eine Göttin geworden! Er möchte auch auf dieser Insel begraben werden, die Stelle hat er uns gezeigt: mit Blick auf MONA!
Doch auch die Technik ist bei ihm eingekehrt. Ein paar Solarzellen liefern Strom für Licht, Kühlschrank und sein Funkgerät, das ihn seit erst 2 Jahren mit der Außenwelt verbindet! Nur etwa alle 3 Monate fährt er mit einem kleinem Motorboot (von seiner 8 m Segelyacht ist nur noch ein rostiger Kiel am Stand zu sehen!) nach Panama City um seine Rente bei der deutschen Botschaft abzuholen und um sich mit dem Notwendigsten zu versorgen! Gerda bleibt aber auf der Insel. Irgendwer muß ja Hühner, Schafe, Ziegen und die Pflanzen versorgen!
Fernab aller Zivilisation haben sie nach und nach den Urwald gerodet und bauen Obst und Gemüse an. Für uns hatten sie noch einen Eimer Pampelmusen und seinen Sack Bitterorangen übrig. Auch eine Aloe Vera wird uns mit auf die Reise gegeben. Spätestens hier wird uns klar, daß wir, im Gegensatz zu den Beiden, wohl keine echten Ausstieger sind!
Sobald wir Wind haben, geht es nun endgültig los zu den 900 Seemeilen entfernten verwunschenen Inseln: GALAPAGOS. Den vorbeikommenden Seglern wird zur Zeit ein Aufenthalt von 20 Tagen gewährt! Dann kommt unsere größte Seestrecke von über 3000 Seemeilen zur S Ü D S E E.
Unsere Positionen und Wetterbedingungen kann man, Dank moderner Amateurfunktechnik,im Internet verfolgen unter:
www.pangolin.co.nz/yotreps/reporter_list.asp
In der Liste das Rufzeichen DL1YJI suchen und anklicken!
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| Dieters Paradies | 19.04.2002 |
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Allerlei Tierchen in Gläsern - Dieters Riesenzitronen - riesiger Feigenbaum - Wasserpumpe - Ananaspflanzen |
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| Göttin Mona | 18.04.2002 |
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Göttin Mona - Harlekin vor Göttin Mona - Aussichtsplatz - Auf Wildschweinjagd - Brückenbau |
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| Auf San Jose | 18.04.2002 |
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Ein Affenschädel - Ziegenstall - Obst pflücken - Riesenbaum - Piratenbucht- Dieters Tidenkalender |
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| Erinnerungsstücke | 18.04.2002 |
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alte Fotos- Spiegel Reportage |
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| Hoch und Trocken | 10.04.2002 |
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| Isla del Rey | |
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Die Perleninseln sind flächenmäßig größer, als wir sie uns vorgestellt haben. Die vielen Inseln mit ihren Ankerbuchten laden zum Verweilen ein und weil wir hier wieder Tidenhub von ca 3 - 6 m haben, entschlossen wir uns noch mal trockenzufallen um das Unterwasserschiff zu inspizieren und den Rumpf zu putzen. Das hat auf einer Sandbank auch prima geklappt. |
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| Anlanden auf Contadora | 07.04.2002 |
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| Kölsche Tön auf Contadora | 06.04.2002 |
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| Contadora | |
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12. April 2002
Nachdem Norberts Fäden nun gezogen waren und wir auf dem Großmarkt noch frische Früchte, Gemüse und Kartoffeln gebunkert hatten, segelten wir bei leichtem Wind erst mal wieder zurück Richtung Südosten zu den Perleninseln im Golf von Panama. Dort wollten auch wir Panama-Günter besuchen, ein Funkamateur mit dem wir schon 3 Saisons auf dem Pacific Island Netz funken. Er wohnt seit über 20 Jahren auf CONTADORA, einer geschichtsträchtigen Ferieninsel vor den Toren Panama Citys. Jeden Abend sitzt er unermüdlich vor seiner Funkanlage und begleitet Segler mit Rat und Tat zum und durch den Pacific. Er lebt in einer Villa, hoch auf einem Felsen und Ausblick über den Ozean, mit seiner Frau Susanne und seinen Tieren: 4 Dalmatiner, einem schwarzem Panther, zwei Ozelots und dem Hauskater Oscar, der sich von den Hunden gern abschlecken läßt! Die ihn besuchenden Segler sind für ihn eine willkommene Abwechslung.
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| Pascha + Oscar | 05.04.2002 |
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| Contadora | |
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