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 Fuerte19.02.2009 
 
 
 Bordtag19.02.2009 
 
 
 Auf Lanzarote geht die Sonne auf18.02.2009 
 Arrecife 
 
Frühmorgens, pünktlich um acht Uhr läuft die Bella in den Hafen von Arrecife ein. Dieser Hafen ist etwas außerhalb der City von Arrecife (Muelle los Mormoles) , sodaß es Sinn macht, sich einen fahrbaren Untersatz zu besorgen. Es wird zwar ein Bustransfer zur Innenstadt organisiert, aber dann sieht man nicht viel von dieser Insel, die für uns schon seit über 30 Jahren irgendwie eine magische Abziehungskraft besitzt. Schon 1977 sind wir hierher geflogen. Damals war alles noch sehr ursprünglich. Als wir 20 Jahre später wieder hierher kamen, diesmal mit unserer Harlekin, erkannten wir viele Orte nicht mehr wieder.

Übrigens wurde Lanzarote als erste vollständige Insel 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt!
Wir konnten damals mit unserer Harlekin wegen des geringen Tiefgangs in der Bucht am Castillo San Gabriel vor Anker liegen und waren so geschützt vor den vorherrschenden Nordwestwinden. Auch jetzt liegen dort wieder einige Boote vor Anker....

 
 Puerto del Carmen18.02.2009 
 2009 + 1978 
 
In Puerto del Carmen haben wir 1977/78 in einem der weingen Hotels gewohnt. Damals gab es auf der ganzen Insel nicht mehr als 7000 Gästebetten, heute sind es glaube ich etwa 10 mal so viele und man nicht mehr erkennen, wo der z.B. Ort Puerto del Carmen anfängt, bzw. aufhört: Hotel an Hotel.........
Der Hafen ist zwar etwas geschützter aber immer noch nicht für Yachten geeignet!
 
 Die Marina mit den goldenen Pollern18.02.2009 
 Puerto Calero/Lanzarote 
 
In dieser Marina haben wir mal Schutz suchen müssen, als der Wind aus ungünstiger Richtung kam. Nobel, nobel, wie man sieht! Durch den Ansturm der Yachties, ob durchreisend oder festliegend ist natürlich auch diese Marina durch den Ausbau größer und geschützter geworden. Ein Streifzug weckt alte Erinnerungen und plötzlich sehen wir einen uns irgendwie bekannten Kat an Land liegen: ach, das ist ja die Mupfel! Mit den alten Eignern haben wir 1997 an der Algarve ein paar Wochen verbracht. Nun lernen wir die neuen Eigner kennen und beneiden sie ein bischen, denn sie gehen in kürze auf Große Fahrt um den Globus.....
 
 Playa Blanca18.02.2009 
 Fischerhafen + Marina 
 
Im Süden der Insel liegt der einztige Fischerort Playa Blanca, ebenfalls heute nicht wiederzuerkennen! 4 Wochen lang haben wir in der Nähe vor dem Strand von Papagayo eine Starkwindperiode abwettern müssen, im kleinen Fischerhafen gab es keinen Platz und die neue riesige Marina Rubicon gab es damals noch nicht!
 
 Mondlandschaft18.02.2009 
 Lanzarote 
 
Wir fahren mit unserem Mietwagen durch die Mondlandschaft. Diese hat sich kaum verändert, wohl aber die Straßen, sie sind inzwischen super ausgebaut um dem Massentourismus gerecht zu werden. Die Kamele am Timanfaya , - unverändert!
Mich faszinieren nach wie vor die Farben dieser Insel: die schwarz, braune und rote Lava als Kontrast zu den weißen Häusern und weißen Wölkchen am tiefblauem Himmel und dazu die grüne Vegetation und die gün gestrichenen Läden und Türen der Häuser......ja, Lanzarote hat noch seinen eigenen Charme behalten, jedenfalls für mich!
 
 Durch die Inselmitte Richtung Norden18.02.2009 
 Lanzarote 
 
Wikipedia Infos über Cäsar Manrique

Wie gut das es diesen Mann auf der Insel gab. Er hat unter anderem dafür gesorgt, daß keine Hochhäuser gebaut wurden und sich ein sanfter Tourismus hier entwickelt hat. Überall auf der Insel gibt es Anziehungspunkte, die er künstlerisch gestaltet hat. Heute sind sie durch die Eintrittsgelder eine gute Einnahmequelle, damals 1977 war noch alles umsonst zu besichtigen.......

 
 Mirador del Rio18.02.2009 
 Nordkap Lanzarote 
 
So auch der Aussichtspunkt im Norden der Insel, der Mirador del Rio, von dem aus man auf die Nachbarinsel Graciosa blicken kann. Die Ankerbucht war unser erster Anlaufpunkt nach den Kanaren und den Islas Selvagem. Unterwegs hatten wir unsere ersten Fische am Haken und so trafen wir uns gleich mit anderen Seglern an Land zu einem gemeinsamen Fischessen.
So oft wie möglich haben wir während unseres Kanarenaufenthaltes versucht Graciosa und Lanzarote wieder anzulaufen, was nicht immer möglich war, weil wir ja gegen den Nordwestpassat anbolzen mußten.
Auch die Überfahrt der Bella von La Plama hierher war etwas ruppiger, aber kein Problem!
 
 Erinnerungen18.02.2009 
 1978 
 
Puerto del Carmen und Playa Blanca 1977/78
 
 Gut zu wissen.....18.02.2009 
 von Lanzarote nach Fuerteventura 
 
.............daß auch ein Schiff von über 250 m Länge bei einer Seenotfallmeldung seinen Kurs ändert!
Die Bella hat gerade abgelegt und fährt den Kurs Richtung Süden nach Fuerteventura, als sich Käpitän Wiebrecht über Lautsprecher meldet: wir sollten uns nicht wundern, er würde nun den Kurs ändern und auf Land zufahren! Es gäbe einen Seenotfall und nach internationalem Recht ist jeder zur Hilfe verpflichtet. Natürlich schauen alle raus, man sieht die Lichter an Land (Puerto del Carmen) nun an Bug voraus........
Die Bella nähert sich nun ganz, ganz langsam dem Havaristen, dessen Notlicht als winzigkleiner Punkt vor der Küste zu erkennen ist, doch noch bevor die Bella ihn erreicht, braust aus Arrecife der Seenotrettungskreuzer heran und übernimmt den Fall, bzw. die Rettung.
Kapitän Wiebrecht kann abdrehen und die Fahrt nach Fuerteventura fortsetzen! Wir persönlich hatten bei unserer Reise von 32.000 Seemeilen um die Welt zum Glück keinen Seenotfall, im nachhinein ist es aber ein beruhigendes Gefühl, daß ein verantwortungsbewußer Schiffsführer auch wenn er GOLIATH ist im Notfall für DAVID seinen Kurs ändert!
 
 Damals...18.02.2009 
 Lanzarote 1977/78 
 
 
 Mietwagen und los......17.02.2009 
 La Palma28° 4 Nord ;17°46 West 
 
Frühmorgens um Acht erreicht die Bella den Hafen von Santa Cruz de la Palma. Hier waren wir vor gut 10 Jahren ebenfalls mal mit unserer Harlekin. Damals gab es für Yachties wenig Anlegemöglichkeiten. Dort wo die Bella jezt festmacht, hat man uns bei Androhung von Strafe weggejagt. Wir mußten gegenüber bei den Fischern ziemlich ungeschützt vor Wind und Schwell mit Buganker und Heckleinen an Land festmachen. Heute gibt es einen geschützten Yachthafen.

Auf der Westseite von La Palma gibt es bei Tazacorte einen weiteren Hafen, in dem wir 1987/88 mit den Crews zweier Chartercats Silvester gefeiert haben. Natürlich interessiert uns, wie es dort heute aussieht!
Dazu mieten wir uns einen Kleinwagen, was hier und wie es sich später auf den anderen Inseln ebenfalls herausgestellt hat, auch spontan, ohne vorherige Reservierung kein Problem war.
Wir fahren zunächst mal über die LP2 in den vulkanischen Süden der Insel....

 
 Atlantikschwell17.02.2009 
 Tazacorte/La Palma 
 
Man sieht hier wie der Atlantik atmet..............
Zum Schutz vor dem Schwell hat man den Hafen von Tazacorte ausgebaut und somit weiter geschützt. Es gibt inzwischen Schwimmstege und sogar einen Travellift . Norbert schreitet gleich mal ab, ob die Harlekin hier an Land gesetzt werden könnte: paßt!! Leider aber ist der Strand hinter dem Hafen zugunsten von Landliegeplätzen verschwunden. Schade!
Etwas weiter aber, dort wo die Straße endet gibt es ihn noch, einen Strand für Sonnenanbeter und Wasserratten. Inwischen hat die Sonne schon an Kraft gewonnen und reizt schon fast in die Fluten zu springen.......
 
 Inselmitte17.02.2009 
 La Palma 
 
Über die Berge in der Inselmitte (LP 3)fahren wir nun wieder zurück, denn oben rum würde es zu lange dauern (viele Serpentinen), da wir natürlich rechtzeitig zurück sein wollen, die AIDAbelle legt pünktlich um 17.00 Uhr wieder ab. Die Caldeira de Taburiente haben wir uns schon damals angeschaut und so machen wir nur kleine Zwischenstopps an interessanten Gebäuden und Landschaften. Noch immer scheint die Sonne bei wolkenlosem Himmel, doch als wir den Bergrücken Cumbre Nueva überqueren wollen ist dieser plötzlich in eine Wolkenwand gehüllt. Aber kein Problem, denn es gibt mittlerweile einen Tunnel durch den Berg, sogar vierspurig!!!
Auf der anderen Seite ist dann das schöne Sommerwetter leider vorbei, nichts mehr mit Sonne! Die in Santa Cruz geblieben wollten uns kaum glauben, daß wir uns heute fast einen Sonnenbrand geholt haben.
 
 Sehenswertes Städtchen17.02.2009 
 St . Cruz de la Palma 
 
Natürlich möchten wir es auch nicht versäumen durchs wirklich sehenswerte Städtchen zu streifen. So ganz viel hat sich seit unserem letztem Besuch hier nicht verändert, man ist nur auf mehr Touristen eingestellt, seitdem es den internationalen Flughafen und die Kreuzfahrer gibt!
 
 Erinnerungen17.02.2009 
 1998 
 
 
 2. Landgang16.02.2009 
 Funchal 
 
Die AIDAbella bleibt über Nacht in Funchal liegen und so können wir den Ausblick aus unserer Kabine bis zum Morgen genießen.....

Nach einem SUPER Frühstück im Marktrestaurant geht es wieder in die Stadt. Jetzt herrscht hier reges Treiben: Cafes, Restaurants, Geschäfte und Märkte haben geöffnet.............

 
 Buntes Treiben im Mercado16.02.2009 
 Funchal 
 
Dieser Markt, in dem nicht nur die Früchte der Insel angeboten werden, ist unbedingt sehenswert. Das zweistöckige Gebäude mit Innenhof ist 70 Jahre alt und teilweise wunderschön mit Kacheln verziert. Die Händler lassen uns die verschiedensten unbekannten Früchte probieren, - eine Gaumenfreude!
 
 Fisch aus dem Atlantik16.02.2009 
 Funchal/Madeira 
 
Das Fischangebot haben wir uns ehrlich gesagt doch etwas größer vorgestellt, denn viele Tische waren leer! Hat die AIDA Küche etwa alles aufgekauft? Wie wir später erfahren haben, wurden in dieser Woche mehrere Tonnen Fisch an Bord gegessen!
 
 Souveniers, Souveniers......16.02.2009 
 Funchal/ Madeira 
 
Auch die Blumen der Insel, wie Strelizien, Anturien etc sind eine Augenweide. Für jeden wäre etwas dabei: Trockenfrüchte, Souveniers........doch wie soll man das alles heil nach Hause transportieren? So bleiben uns als Erinnerung die bunten Fotos!
 
 Mit dem Doppelmayer nach Monte16.02.2009 
 Monte 
 
Geht man vom Markt weiter nach Osten, trifft man auf eine weitere Attraktion der Insel. Konnten wir damals nur per Auto zum Bergdorf MONTE, gibt es jetzt eine Seilbahn. Wir reihen uns ein in die lange Schlange der Touristen und nehmen erst mal ein One Way Ticket ( pro Person 10 €). In der knapp 15 minütigen Fahrt haben wir herrliche Ausblicke auf die Stadt und den Hafen. Dort oben gibt es eine interessante alte Wallfahrtskirche zu besichtigen und das rege Treiben der "Carreiros", die mit Touristen per Korbschlitten ein Stück des Berges wieder runterfahren........

Außerdem könnte man dort noch einen wunderschönen tropischen Garten (Jardin do Monte Palace) besichtigen, wir aber wollen noch wandern!

 
 Levadawanderung16.02.2009 
 Monte nach Funchal 
 
Wir haben zwar keine richtige Wanderkarte dabei, doch auf dem Stadtplan, den man uns in die Hand gedrückt hat, sieht es so aus, daß man auch irgendwie wieder runter laufen kann. Wir gehen zur Seilbahnstation, die Richtung Botanischer Garten führt. Ein Stück dahinter zeigt ein hölzerner Richtungspfeil zur Levada DE BOM SUCESSO. Nach 10 Minuten Weg wollen wir schon fast wieder umdrehen, ein Jogger kommt uns jedoch entgeben und bestätigt uns, daß wir auf dem richtigen Weg sind.....
Willst Du mit uns ins Tal nach Funchal hinunter wandern, klick auf den Bildlink, aber schwindelfrei und gut zu Fuß mußt Du schon sein:

Levadawanderung

 
 Kurs Nord15.02.2009 
 nach Madeira 
 
ca. 9.00 Ortszeit:
Wir sind noch immer unterwegs, haben in der Nacht die Naturschutzinseln ISLAS SELVAGEM passiert und es ist nicht mehr weit bis Madeira. Natürlich schauen wir uns jetzt erst mal das Schiff an....................
 
 Seenotrettungsübung15.02.2009 
 nach Madeira 
 
"Alles kann, nichts muß", so sagt uns der Kapitän schon am frühen Morgen zur Begrüßung, "doch an einer Aktion MUSS jeder teilnehmen, nämlich an der Seenotrettungsübung, die ist Pflicht!"
Anweisung ist, sich bei einem bestimmten Schallsignal (7 kurze Töne+ 1 langer Ton) mit Rettungsweste an einem Sammelpunkt, der auf der Innenseite der Kabinentür eingezeichnet ist, an Deck 5 nahe der Rettungsboote zu begeben
! Norbert meinte noch: "Ach, die merken das doch gar nicht, wenn wir nicht hingehen, bei so vielen Passagieren!" Doch weit gefehlt! Auf jeder Weste steht die Nummer der Kabine und die wurden von der Crew auf den Passagierlisten abgehakt! Die letzten, die noch fehlten, wurden mit Kabinennummer aufgefordert sich unverzüglich zum Sammelpunkt zu begeben, es würden über 2000 Passagiere auf sie warten! Oh, wär das peinlich gewesen........
 
 Landfall Madeira15.02.2009 
 Funchal32°38,3 N ; 16°54,44 W 
 
Nach 290 Seemeilen erreichen wir nach knapp 30 Stunden Fahrt bei Gegenwind bis 35 Knoten den Hafen von Madeira. Die gelbe Einklarierungsflagge (bedeutet: An Bord alles gesund/ habe noch nicht einklariert) ist gehißt und die Gastlandflagge wurde gewechselt, denn Madeira gehört wie die Nachbarinsel Porto Santo zu Portugal. Es ist Seemannsbrauch in einem fremden Land die Nationalflagge des Gastlandes unter der Saling zu fahren! Während das Lotsenboot angebraust kommt und der Lotse an Bord geht, dreht der Kapitän die Bella über Steuerbordbug um rückwärts in den Hafen fahren zu können und legt dann ganz langsam und sachte an......
 
 1. Landgang15.02.2009 
 Funchal 
 
Nach Freigabe des Schiffes durch die Behörden und einem gutem Mittagessen auf dem Achterdeck des "Weite Welt Restaurants" gehen auch wir von Bord Richtung Stadt. Leider ist heute die Stadt wie ausgestorben, - ach ja, es ist ja Sonntag!
 
 Am Yachthafen15.02.2009 
 Funchal 
 
Uns interessiert besonders der Yachthafen, in dem wir auch schon vor 12 Jahren mit unserer HARLEKIN keinen Platz gefunden haben, da er mit Yachten und Fischerbooten der Einheimischen vollbelegt war. Wir mußten genau wie die Ausflugskatamarane davor ankern und mit dem Beiboot zum Land fahren.
Natürlich interessieren wir uns für die bunten Malereien an der Hafenmauer. Jeder Fahrtensegler, der Madeira anläuft verewigt sich hier mit einem Logo seiner Yacht und natürlich finden auch wir die Bilder einiger uns bekannter Segler! Wir haben damals im Jahre 1997 zuvor auch Porto Santo angelaufen und uns dort an der Hafenmauer verewigt. Später auch noch in Porto Mogan auf Gran Canaria. Man hat uns vor kurzem ausrichten lassen, daß das beide Gemälde noch nicht übermalt worden sind und alles noch gut erhalten sei!
 
 Heut geht es an Bord.....14.02.2009 
 nach Gran Canaria 
 
 
 Ankunft auf der AIDAbella14.02.2009 
 Las Palmas 
 
Alles ist perfekt organisiert: Bei der Ankunft im Hafen von Las Palmas, müssen wir erst mal einchecken, dafür gibt es für jedes Deck einen eigenen Schalter. Dort werden unsere Daten aufgenommen und wir werden fotografiert. Wir bekommen jeder eine Bordkarte im Scheckkartenformat, die dann bei jedem Verlassen und Betreten des Schiffes kontrolliert wird. Dabei wird dann auch unser Foto angezeigt, - genial! Als wir dann endlich unsere Kabine finden, steht schon unser Gepäck vor der Tür, wir müssen es nur noch auspacken...................
Erstaunt sind wir auch über die Größe und Ausstattung unseres neuen Domizils: hier können wir es sicher gut eine Woche lang aushalten!
 
 Willkommen an Bord14.02.2009 
 Kurs Nord 
 
Während der Sailaway Show auf dem Pooldeck, laufen wir aus und der Kapitän nimmt den Kurs gen Norden auf! Einen direkten Kurs konnte er jedoch nicht nehmen, denn dort sind Hindernisse im Weg: die ISLAS SELVAGEM. Leider können wir diese Inseln nicht sehen, da wir sie nachts und bei völliger Dunkelheit passieren.
 
 Naturschutzinseln im Atlantik14.02.2009 
 Islas Selvagem 199730°Nord ; 15°32 West 
 
Im September 1997 konnten wir uns in Madeira eine Sondergenehmigung besorgen um sie anzulaufen und 48 Stunden dort aufzuhalten. Wir fühlten uns wie Columbus bei der Entdeckung von Amerika.....

Tatsächlich wurden sie auch erst im Jahr 1438 entdeckt, 245 ha groß und seit 1971 ein Naturreservat .
Es gibt dort weder einen Flugplatz, noch einen Hafen, nur kleine Boote können sie bei guten Wetterbedingungen anlaufen um dort zu ankern. Zwei Vogelwärter leben dort einsam auf der Hauptinsel und freuen sich über jeden Besuch.........

 
 Auf den Spuren der Harlekin12.02.2009 
 
Vor etwa 12 Jahren haben wir uns mit unserer HARLEKIN auf den Atlantik gewagt und schon in Lissabon haben wir das erste große Kreuzfahrtschiff, dass uns bunt bemalt anlächelte, gesehen. In vielen Häfen und Ankerplätzen der Welt lagen wir in direkter Nachbarschaft dieser riesigen Passagierschiffe und dabei kamen wir uns vor wie DAVID neben GOLIATH. Schiffe wie die MS EUROPA, MS ASTOR, MS ARKONA, MS SOUTERN CROSS und auch die MAXIM GORKI haben wir gesehen. Auch die großen Luxussegler STARCLIPPER und ROYAL CLIPPER haben mehrfach unseren Kurs gekreuzt. Auf der ROYAL CLIPPER wurden wir in den Los ROQUES sogar vom Kapitän zum Essen an Bord eingeladen, dabei gab es auch eine Führung durch das ganze Schiff, - ein unvergeßliches Erlebnis!

Nun möchten wir mal auf so einem Schiff dem Kielwasser der HARLEKIN folgen und uns die Inseln, Häfen und Ankerplätze mal ohne Navigation, Wetterberichte einholen, selber Angeln und Kochen und vor allem mal ohne bei schlechtem Wetter Ankerwache gehen zu müssen ansehen. Die AIDA bella fährt zur Zeit diese Route Madeira + Kanaren und wenn Ihr uns vom Sofa aus begleiten wollt, hab ich zwei interessante Links für Euch:

Schiffsposition der AIDA bella

Bugcam der AIDA bella

 
 Ab Bord der Royal Clipper12.02.2009 
 
Am 23. Januar 2001 lief die Royal Clipper die kleine Insel Dos Mosquises im LOS ROQUE Archipel/ Venezuela an. An Bord waren etwa 200 deutsche ADAC Mitglieder. Wir lagen dort als einzigstes Segelschiff vor Anker und wurden spontan von Kapitän Ulli Prüsse an Bord eingeladen.............
 
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Letzte Änderung:14.Apr.2004