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Unsere grosse Reise |
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Was uns bewegt |
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Faszination Wasser |
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Passatwind Segeln |
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Gesundheit & Sicherheit |
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| Ausritt | 15.05.2002 |
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14. Mai 2002
Um die Galapagos Inseln auch sinnlich zu erfahren, ist ein Ausflug zum Vulkan auf ISABELLA ein absolutes MUSS!
Mit einem Truck sind wir etwa eine Stunde lang durch die Tiefebene der Insel gefahren bis der Weg immer unzgänglicher wurde.Es kam, was kommen mußte: das Auto hatte plötzlich einen Platten. Bei diesen blanken Reifen auch kein Wunder! Zum Glück hatte Antonio, der Fahrer einen Ersatzreifen mit, sonst wäre unser Ausflug wohl vollkommen ins Wasser gefallen. Tatsächlich fing es weiter oben in den Bergen tüchtig an zu regnen. Während wir auf unsere Pferde warteten gesellten sich einige Parkwächter zu uns, die mit ihren gefangenen und geschossenen Wildschweinen zum Dorf zurück wollten.
Dann endlich heißt es : Aufsitzen |
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| Lavafelder | 14.05.2002 |
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| Isabella | |
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| Am Kraterrand | 13.05.2002 |
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| Isabella | |
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Mit uns sind Elke und Wolfram SY ORION, Inge und Wolfgang SY STELLA MARIS und Dietmar von der SY PEPELI unterwegs und winken Euch zu
Nachtrag 24.10.2005: Beim Morgenmagazin von ARD und ZDF glauben wir unseren Augen nicht zu trauen! Der Vulkan ist ausgebrochen und es ergießen sich glühende Lavaströme ins Meer........Menschen kamen zum Glück nicht zu Schaden! |
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| Postlagernd Floreana | 11.05.2002 |
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| Isabella | |
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Leider können wir unsere Kartengrüße an Euch nicht in die legenäre Post Office Box auf der geschichtsträchtigen Insel FLOREANA stecken, eine Einrichtung, die die Walfnger vor 300 Jahren eingerichtet haben. Diese "Postamt" funktioniert auch heute noch: es können dort Briefe deponiert werden, die dann von anderen Seefahrern weiterbefördert werden.
Wir Segler dürfen offiziell nur einen Hafen anlaufen und dazu gehört leider nicht die Post Office bay auf FLOREANA. Da aber auch die Yachties eine bedeutende Einnahmequelle sind (wir kaufen ein, machen Ausflüge, besuchen Restaurants, lassen Wäsche waschen etc.) gestattet man uns trotzdem auf ISABELLA kurzfristi zu bleiben, bevor es weiter in den Pazifik geht. |
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| Geburtstagsgeschenk von Neptun | 10.05.2002 |
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| Isabella | |
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10. Mai 2002
Kurz vor dem Landfall rauscht unsere Schleppangel mit dem Rapalla aus. Ein
ziemlich großer Fisch muß dran sein! Fast eine Stunde kämpfen wir mit ihm und
bekommen ihn dann tatsächlich an Bord: ein tolles Geburtstagsgeschenk, 12 KG
schwer und ca 1m lang, ein YELLOWFIN Thunfisch! Also gibt es heute Fisch für
alle! Während wir alle mit Seht und Bier auf Norberts Geburtstag anstoßen, wird er
von den Männern filetiert. |
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| Komando zurück in der WRECK BAY | 09.05.2002 |
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| San Christobal | |
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Bei leichten Winden und schönem Wetter wollten wir alle am
Nachmittag zu einer Nachtfahrt nach ISABELLA aufbrechen.
HARLEKIN war als erste bereit und verabschiedete sich am VHF Radio. 5 Minuten
später: "Komando zurück, -die Licht maschine läd nicht!" Norbert findet zum
Glück ziemlich schnell eine korrodierte Sicherung und kann den Schaden
beheben. Als Nächstes kriegen wir unseren Anker nicht hoch: die Kette hatte sich um
einen Felsblock gewickelt und wir kriegen sie nur mit einem Blick unter Wasser
wieder frei!
Nun konnte es endlich losgehen,.................da ein Hilferuf von der
ORION:"Ich hab ein großes Problem, auch mein Anker hängt fest! Norbert kannst Du
mir helfen?" Beim Schnorcheln stellen sie fest, daß der Anker samt Kette in
einem Wrack festhängt (daum wohl WRECK BAY ?!?). Nur durch den Einsatz der
Tauchflasche können wir die ORION wieder befreien.
Das die IDEMO auch nicht ungeschoren davon kommt (Ankerwinsch kaputt!) soll
nicht unerwähnt bleiben! Zwei Stunden später können wir dann alle Richtung
Westen aufbrechen. Die ganze Nacht konnte man die Positionslichter der anderen
sehen. Wir segeln an der geschichtsträchtigen Insel FLOREANA (siehe Buchtipp!)
vorbei und am nächsten Morgen haben wir die größte Galapagosinsel ISABELLA in
Sicht. |
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| Seelöwe mit Brille | 08.05.2002 |
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| San Christobal | |
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Gestern Abend wollten wir mit Elke und Wolfram von der ORION zum Essen an Land gehen. Es gibt hier jedoch keinen Steg zum Anlegen, man muß dem Dingi am Strand anlanden! Eine Welle hat das "ORION Dingi" jedoch von der Seite gepackt und umgeschmissen! Den Beiden ist zum Glück weiter nichts passiert, Elke hat dabei jedoch ihre gute Sonnenbrille verloren. Auch heute morgen haben wir sie bei Niedrigwasser nicht wiederfinden können!
Stunden später läuft Elke, noch immer frustriert, nochmals am Strand entlang und glaubt ihren Augen nicht zu trauen: 2 Seelöwen vergnügen sich mit einem glitzerndem Ding, beim Näherkommen erschrecken sie sich und lassen es fallen: es ist ihre verlorene Sonnenbrille!
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| Aussichten | 07.05.2002 |
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| San Christobal | |
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Mit der Crew der IDEMO, mit Ingrid, Robert und Anna haben wir einen schönen Spaziergang gemacht. Hinter dem Infozentrum gab es einen Rundwanderweg mit schönen Aussichtspunkten und einem interessantem Schnorchelplatz in wunderbarer Kulisse. |
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| Sind wir dafür nach Galapagos gesegelt? | 06.05.2002 |
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| San Christobal | |
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Immer gibt es was zu warten oder zu reparieren, -es reißt nicht ab! Norbert wechselt gerade den Ölfilter und steckt kopfüber im Motorraum. Natürlich ist der Filter nicht sofort dicht, es stinkt fürchterlich! Gleichzeitig macht Norbert den Motorraum sauber und wir hoffen, daß die Kühlwasserpumpe dicht bleibt!
Einige Fallen weisen Scheuerstellen auf, es müßten neue Ausspleiße gemacht werden, doch ich wage mich noch nicht daran! Wolfram gibt mir einebebilderte Anleitung dafür!
Dann müssen dringend die Schläuche der Bordtoilette vom Wasser und Urinstein gesäubert werden. Es ist eine "Sauarbeit" für Norbert das in Ordnung zu bringen! Ich opfere mich und "entdiesel" das Dingi. Vom Dieselbunkern war alles vollgesaut und stank bestialisch! |
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| Noch mehr Tiere | 06.05.2002 |
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| San Christobal | |
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Riesenschildkröte PEPE - Katze - Blaufußtölpel |
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| Noch mehr Tiere | 05.05.2002 |
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| San Christobal | |
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Seelöwenbulle - Fregattvogel - Tiere unter Wasser bestaunt von Anna (IDEMO) |
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| Heiß brennt die Äquatorsonne | 03.05.2002 |
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| San Christobal | |
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Herbert organisiert auch für uns Fahrtensegler einen Inselausflug. Mit einem Pckup fuhren wir zu einem erloschenem Vulkan. Oben am Kraterssee war es angenehm kühl und Nebelschwaden zogen über das Wasser. Eine gespenstische Atmosphäre, man glaubte sich nicht in den Tropen! Einige Fregattvögel badeten im See und schüttelten im Flug in witzigen Bewegungen ihr Gefieder aus. Auf einem schmalem Pfad umrundeten wir den See, bevor es zu einem Strandabschnitt ging wo wir, die nur hier lebenden Meerechsen beobachten konnten. Regungslos saßen diese urweltlichen Tiere auf den heißen Lavasteinen um sich nach der Nahrungssuche im kaltem Wasser wieder aufzuheizen. Auch als wir uns zum fotografieren ganz nah an sie heranschlichen, zeigten sie kein Fluchtverhalten. In ihrer Nachbarschaft fanden wir wieder Seelöwen, die sich scheinbar in Pose setzten, als wir sie fotografieren wollten!
Ich sitze nun hier im Cockpit der HARLEKIN unter unserem großem Sonnendach. Von der Sonne hab ich heut genug gehabt. Tagsüber steht sie hier am Äquator tatsächlich senkrecht über uns. Man kann nicht mehr bestimmen wo Norden, Süden, Westen oder Osten ist! Wir müssen uns immer mehr vor der Sonne schützen!
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| Urzeittiere | 02.05.2002 |
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| San Christobal | |
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| Seelöwen als Begrüßungskommitee | 01.05.2002 |
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| San Christobal | |
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1. Mai 2002/ San Christobal
Bei der Ansteuerung von San Christobal hatten wir tatsächlich Flaute! Unser Motor ließ uns aber nicht im Stich: auch unter Belastung blieb das Loch dicht und wir konnten mit eigener Kraft den Hafen anlaufen. Hoffentlich bewahrheitet sich die Weisheit, daß ein gutes Provisorium besser hält als ein Original! Man muß nämlich wissen, daß es ein Pokerspiel ist, sich hier nach Equador etwas schicken zu lassen. Es verschwindet in dunkle Kanäle oder wird mit extrem hohen Gebühren belastet!
Schon vor dem Hafen kommen uns die ersten Seelöwen entgegengeschwommen und hier im Hafen gehören sie zum Alltagsbild. Sie tummeln sich zwischen den Schiffen und entern die Beiboote. Überall liegen sie herum und sonnen sich!
Das Einklarieren klappt ohne Probleme. Herbert, ein Funkamateur aus Österreich, der hier schon seit vielen Jahren lebt, hilft uns mit der Verständigung. Da die Einklarierungsgebühren hier nach der Tonnage der Schiffe berechnet werden, kommen wir mit unserer HARLEKIN diesmal gut weg, sie wiegt laut Papiere nur 5,2 Tonnen! Glück gehabt!
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