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 Land unter....02.03.2005 
 immer noch Salalah 
 
Unsere Entscheidung zurückzulaufen war wohl richtig, denn es schuettete gestern wie aus Eimern!
Von der schweizer Yacht Pangaea, die vor ein paar Tagen gestartet ist, bekamen wir folgende Email: "Spiegelglatt liegt die arabische See vor uns. Dunst steigt auf und umschliesst den Mond. Seine silberne Bahn spiegelt sich im ruhigen Wasser. Gestern bot sich uns das pure Gegenteil. Riesige Wellenberge und starker Wind dominierten da. An schlafen war nicht zu denken oder jedenfalls nur unruhig. Ihr habt die einzig richtige Entscheidung getroffen noch nicht auszulaufen! "
Am Abend wollten wir noch in die Stadt, doch : ein Regentag im Oman und nichts geht mehr! Die Straßen haben hier keine Kanalisation. 120 mm Regen/m² strömen ungehindert von den Bergen herunter zur Küste und überfluten die Straßen, sodaß teilweise nur noch Geländewagen eine Chance hatten voranzukommen.....
 
 Never go against the wind....28.02.2005 
 Immer noch Salalah.. 
 
Das war wohl nichts!
Als wir uns nach dem Ausklarieren über Funk bei der Port Controll abmelden wollen, gibt uns der nette Hafenbeamte einen aktuellen Wetterbericht:
Wind SW 20 - 25 Knoten! Wir beraten uns uns mit den andern Yachten und wollen es versuchen......doch nach 4 sm und 1 Stunde Fahrt hoch am Wind in Richtung Indien/Malediven, müssen wir einsehen: Es hat keinen Zweck! Die Behörden sind damit einverstanden, daß wir zurückkommen um eine Wetterbesserung abzuwarten!
Uebrigens ist dieser Hafen inzwischen eine Konkurenz zu anderen arabischen Ueberseehaefen geworden. Jaehrlich werden hier 1.500.000 Container umgeschlagen...
....aber gleich nebenan werden auch noch Ziegen per Hand entladen....
 
 Naechster Toernabschnitt28.02.2005 
 
Passage Golf von Arden zum Rotem Meer nach Eritrea
In mehreren Konvois gehen die Yachten nun weiter nach Westen durch den berüchtigten Golf von Arden, am Horn von Afrika vorbei zum Rotem Meer. In diesem Jahr ist die militärische Präsenz in diesem Seegebiet sehr groß und seit dem Tsunami soll es auch noch keinen Überfall auf Yachten gegeben haben. Trotzdem sind alle vorsichtig und gehen in Gruppen durch das gefährdete Gebiet zwischen 47° und 49° East. Wir wollen morgen zusammen mit der Höloplop und der Jöke starten, drückt mal die Daumen, daß alles gut geht..........
Bis Massawa in Eritrea, unserem nächstem Einklarierungshafen, sind es gut 1000 Seemeilen....
 
 Off Road Fans....27.02.2005 
 
kämen hier im Oman voll auf ihre Kosten........
 
 Raubbau27.02.2005 
 
Fuer eine Passtrasse zur jeminitischen Grenze (Kuestenstrasse Richtung Westen) wurde ein Berg vom modernem Strassenbau, der hier sicher aufwendig war, arg zerstoert....
 
 Im Land des Weihrauchs26.02.2005 
 
Schon seit über 3000 Jahres wird im Oman Weihrauch gewonnen. Es war schon im Altertum ein wertvolles und begehrtes Handelsgut, das ist bis heute so geblieben.
Die Rinde des Baumes wird angeritzt, damit das milchartige Harz austreten kann. Es wird gesammelt und getrocknet. Ein Baum bringt jährlich 10 - 20 KG Harz, die jährliche Ernte beträgt etwa 7000 t !!!
Die omanischen Frauen verkaufen dann auf dem Weihrauch Märkten (Suqs) ihre Produkte incl. kleiner bunter Stövchen.
 
 Auf dem Weihrauchsuq..26.02.2005 
 
....duftet es nicht nur nach Weihrauch, es werden noch viele weitere Wohlgerueche (Pafuems) angeboten...
 
 Ausflug in die Gegend um Salalah25.02.2005 
 
Mit dem Leihwagen erkunden wir die Kueste in oestlicher Richtung......Steilkuesten und Ebenen mit schoenen Sandstraenden wechseln sich ab......
 
 Immer wieder muessen wir aufpassen....25.02.2005 
 
 
 Um hunderte von Jahren zurueck versetzt....25.02.2005 
 
....fuehlen wir uns in den Doerfern auf dem Lande und ausserhalb der grossen Stadt Salalah....waeren da nicht die TOYOTA Landcruiser und die Mercedes Limosinen auf den Strassen......
 
 ARABISCHES MEER ZUM OMAN25.02.2005 
 
Dieser Ziegenhirte koente auch schon vor 2000 Jahren hier gewesen sein............ob man damals auch schon den Kameldung als Brennmaterial gesammelt hat?........
 
 Nur 49 Jahre....24.02.2005 
 
Noch 1970 betrug die durchschnittliche Lebenserwartung nur 49 Jahre! Der bis damals amtierende Sultan Said sah es nicht ein, Krankenhنuser, Straكen oder Schulen zu bauen! Er war gegen alles Moderne, verbot sogar Radios und Brillen! Sein Sohn, der jetzt noch amtierende Sultan QABOOS setzte ihn 1970 ab und seitdem erwacht das Sultanat aus dem Dornrِschenschlaf! Durch die gute Gesundheitsvorsorge und medizinische Versorgung stieg die Lebenserwartung inzwischen auf 71 Jahre!!! Auch in Salalah gibt es jetzt ein modernes Krankenhaus, das nach dem Sultan benannt wurde....
Ich lass mein Knie roentgen, zumindest ist nichts gebrochen....... leider hab ich meine Kruecken aus Singapore an die Tsunami Opfer verschenkt, jetzt koennte ich sie nochmals gut gebrauchen......
 
 DISHDASHA + KUMMA24.02.2005 
 
So fortschrittlich Sultan Qaboos auch ist, so hält er trotzdem an Traditionen fest und möchte gern, daß jeder Omani im Dienst einen weißen Dishdasha (knöchellanges hemdartiges Gewand) und eine Kappe (Kumma) mit einem Turbantuch trägt. Aber nicht nur während der Arbeitszeit tragen die Männer diese Kleidung, nur selten sieht man sie in westlicher Kleidung, die als Freizeitkleidung angesehen wird!
 
 Frauen im Oman24.02.2005 
 
Zwar besteht im Oman kein Schleierzwang mehr, doch die meisten Frauen gehen ohne ihren schwarzen Überwurf (Abaya) und ihr Kopftuch (Lahaf) nicht aus dem Haus. Was sie darunter tragen, sieht man nur in den Auslagen der Suqs (Märkte). Es sieht sehr farbenfroh und teilweise sehr edel (bestickter Samt) aus. Leider lassen sich die omanischen Frauen nur ungern fotografieren.....
Es gibt noch eine interessante Sache: Vor Amtantritt Sultan Qaboos 1970 gab es im ganzen Land nur 3 Schulen. 80 % der Bevölkerung konnte werder lesen, schreiben noch rechnen! Inzwischen gibt es über 1000 Schulen und etwa die Hälfte der Schüler sind Mädchen. Obwohl keine Schulpflicht besteht, gibt es nur noch 20 % Anaphabeten. Was aber hervorsticht ist, daß 65 % der Studenten der QABOOS Universität weiblich sind und diese Quote noch höher wäre, wenn es aus gerechtigkeitsgründen nicht eine Quote für die männlichen Studienbewerber gäbe! Auch bei uns in Deutschland gibt es mittlerweile Studentinnen aus dem Oman (bei unserem letztem Heimaturlaub haben wir einen Bericht darüber im TV gesehen!).
Damit sich die Omanis überall zurechtfinden, wird in den Schulen Englisch als Fremdsprache gelehrt!

Wer verbirgt sich wohl hinter diesen ABAYAS?

 
 Im Paeckchen...23.02.2005 
 
Alle Yachten sind inzwischen angekommen, auch die MeNeVado und die Joeke. Da wir mit der Pangaea durch den Hafen gerutscht sind, legen wir uns nun im Paeckchen mit der MeNeVado an 2 Buegelankern!!!! Das wird halten......
 
 Der gute Geist der Segler....23.02.2005 
 
.....ist Mohamed, ein ebenfalls Dishdasha und Kumma tragender Omani, der sich meistenteils im Hafen aufhält und uns Seglern mit Rat und Tat zur Seite steht! (Diesel, Gas, Ausflüge, Autovermietung, Ausklarierung..........)
 
 Wo gibt es was?23.02.2005 
 
Um sich einigermaßen in der weitläufigen Stadt SALALAH zurechtzufinden, haben wir von einem vor 2 Jahren hiergewesenen Segler (SY Jambo, und der hat ihn wieder von anderen Seglern bekommen!) einen interessanten Stadtplan kopiert ( siehe Foto!) Man kann gut erkennen, wo man für umgerechnet etwa 2 Euro preiswert seine Gasflasche füllen kann!
 
 Vorsicht Kamele....22.02.2005 
 
Der Oman ist etwa so groß wie Italien, oder drei mal so groß wie Bayern. Es leben dort 2,3 Mio Menschen ( nur 6,5 EW pro km²), davon aber nur 1,4 Mio Omanis, der Rest sind Gastarbeiter. 400.000 Leute leben im Muskat und 120.000 in Salalah. Der Hafen von Salalah liegt etwas außerhalb, es gibt keine Busverbindungen, da jeder wohl ein eigenes Auto hat oder Taxi fährt! Um flexibel zu sein, mieten auch wir uns ein Auto (20€ am Tag!), doch wir müssen uns erst mal wieder umgewöhnen, denn hier herrscht Rechtsverkehr! Da in dem Wüstenstaat aber viel Platz ist, sind die Straßen sehr breit und wenig befahren und es gibt viele Kreisverkehre, die von Stadtverschoenerern interessant gestaltet wurden! Es gibt auch keine Parkplatzprobleme..............aber, womit man hier rechnen muss, ist dass wilde Kamele einfach ueber die Strasse trotteln......
 
 Landfall21.02.2005 
 Salalah/Oman 
 
Noch während der Dunkelheit sehen wir vor uns die hell erleuchtete Küste des Sulternats OMAN vor uns auftauchen. Das Meer ist spiegelglatt, wir motoren nun schon seit über 24 Stunden. Bei Annäherung ruft uns die PORT CONTROL und bittet um Schiffs und Crew Daten. Man sagt uns, daß im Hafen schon viele Schiffe liegen und daß einige spezielle Rules zu beachten sind! Tatsächlich liegen schon über 30 Schiffe im kleinem Hafenbecken, aber wir können bei der schweizer Yacht PANGAEA längsseits gehen! Die Kinder heißen uns mit selbstgemalten Bildern "HERZLICH WILLKOMMEN", welch eine nette Geste! Schon bald kommen die "Offiziellen" an Bord und RUCK ZUCK sind wir einklariert (unkompliziert und schnell wie noch nie!!!), allerdings behält man unsere Pässe ein. Um den Hafen verlassen zu können, müssen wir uns einen Shore Pass besorgen, der täglich abgestempelt werden muß!
 
 Waschtag...20.02.2005 
 10. Tag 18.00 Bordzeit - noch 70 sm16°29,000N,055°11,000E 
 
8 Knoten Wind von hinten und eine spiegelglatte See....... wieder ist motoren angesagt, aber wir haben ja bisher von unseren Dieselvorräten noch nicht viel verbraucht!
Während der Wassermacher läuft, stellen wir, trotz "Sonntag", auch unsere Waschmaschine an, Strom ist ja genügend vorhanden........der "Wäschetrockner" ist die Sonne......
In der Nacht hat Norbert vergessen, die Angelschnur reinzuholen, es beißt ein über 1 m langer Hai an.....
 
 Ein bißchen Verlust ist immer....19.02.2005 
 9. Tag 18.00 Bordzeit - noch 199 
 
Unzählige Male haben wir in den 9 Jahren unseren Gennacker gesetzt, denn er ist auf der Passatwindroute um die Welt für uns bisher unser Hauptsegel gewesen! Dieses "Rolly Tasker" Segel aus Phuket ist schon das DRITTE! Heut passiert uns beim Setzen allerdings ein Mißgeschick , (es läßt sich auch nicht nachvollziehen warum!) die Schot verfängt sich beim Schlagen des Segels um unseren "Tower" mit Windgenerator und Solarpaneele ................den Gennacker kriegen wir heil wieder runter, ein Flügel vom Windgenerator mußte allerdings dran glauben! Zum Glück haben wir Ersatz an Bord! Was jedoch mit meinem, bei der entstandenen Hektik, verdrehtem Knie passiert ist, wird wohl erst eine Röntgenaufnahme im Oman zeigen........
 
 Batterien laden...18.02.2005 
 8. Tag 18.00 Bordzeit - noch 343m14°27,000N,059°22,000E 
 
Bei relativ wenig Wind "motorsegeln" wir heute für einige Stunden, denn unsere Batterien müssen auch mal wieder geladen werden und wir müssen Wasser machen!. Somit hab ich auch mal genügend Strom um länger am Computer arbeiten zu können. Ich vervollständige unser Logbuch mit Bildern und Texten, schreibe Briefe an die Versicherung ( unser Blitzschaden ist im Gegensatz zu dem von der MeNeVado, immer noch nicht reguliert!) und bereite Fotos für dieses Internet Logbuch vor, damit Ihr bald wieder was zu gucken habt!
In der Nacht begegnen uns noch etwa etwa ein Dutzend solcher Fischerboote (300 sm vom Land entfernt!) Die meisten haben wenigstens ein weißes Rundumlicht und sind auf dem Radar in etwa 6/7 Meilen Entfernung auszumachen. Die Taktik, sie alle in Lee zu paasieren, bewährt sich auch nachts!
Im übrigen hat nochmals ein Mahi Mahi angebissen, er konnte sich wieder in letzter Minute vom Haken befreien. Einen Bonito konnten wir allerdings noch anlanden, aber die kämpfen auch nicht so!
 
 Treibnetze17.02.2005 
 7. Tag 18.00 Bordzeit - noch 467m13°25,370N,061°14,840E 
 
Das "Schreckgespenst" dieses Törnabschnittes ist nicht Treibholz sondern Fischernetze! Täglich werden auf dem internationalem IOC( Indian Ocean Crossing ) Funknetz, von vorausgehenden Yachten Positionen dieser riesigen Treibnetze durchgegeben. Gefährlich für unsere Yachten sind sie, weil man nicht drüber weg fahren kann. Diese oft 5 Meilen langen Netze haben Kanister als Bojen und dazwischen viele kleine Schwimmer um die dicke Leine an der Wasseroberfläche zu halten. Nachts sind sie ach mit Hilfe des Radars nicht auszumachen und wenn man hineingerät ist das eine kleine Katastrophe! Vor 2 Wochen hatte Manfred von der LA ROSSA Pech, denn er ist nachts bei Flaute in so ein Netz geraten! Leine und Netz haben sich im Propeller verfangen und nichts ging mehr! Die iranischen Fischer, haben ihr Fischerboot bis an sein Boot herangezogen und ihm dann das Netz vom Propeller freigeschnitten, dann sind sie wieder verschwunden! Manfred, z.Z. Einhandsegler mußte sich mangels Wind bis zum nächsten Morgen treiben lassen! Dann ist er mit Taucherausrüstung ins Wasser und hat 2 Stunden lang den Propeller von den Resten befreit, damit er seinen Törn fortsetzen konnte! Eine nicht ungefährliche Arbeit, da er allein an Bord war und kein anderes Schiff in der Nähe ihm behilflich sein konnte!
Noch rechtzeitig vor Sonnenuntergang haben wir ein Fischeboot mit Treibnetz auf unserem Kurs! Erst wenige Meter vorher war in der relativ rauhen See die Bojenkette zu erkennen. Sie lag in Luv vom Fischerboot, wir konnten "abfallen" und Netz und Fischer in Lee passieren..................noch mal Glück gehabt!
 
 Echte Abenteurer...16.02.2005 
 6. Tag 18.00 Bordzeit - noch 590 sm12°32,000N,063°07,000E 
 
Auf der INTERMAR Frequenz gab es gestern einen interessanten Funkkontakt.: es meldete sich Herbert DL5AXI aus Goa/ Indien. Er nimmt für ein paar Wochen an einer Expedition teil.: Eine 28 m lange hölzerne chinesische Dschunke (mit 4 Masten) soll durch das ROTE MEER zum Mittelmeer nach Venedig und später nach Rostack gesegelt werden. Er und einige andere Abenteurer segeln für ein paar Wochen mit! Die Crew wird , wie auch wir, von INTERMAR begleitet. Weitere Infos dazu findet Ihr auf der INTERMAR Homepage oder unter www.qsl.net.DL5AXI oder www.weltsichten.de Noch 2 mal beißt heute ein Mahi Mahi an, doch wir müssen irgendwie unsere Taktik ändern, denn wir bekommen diese kämpfenden Fische wieder nicht an Bord! Bleibt uns nur Erbensuppe mit Würstchen und zum Nachtisch Vanillepudding mit Obstsalat!
 
 Backstube HARLEKIN15.02.2005 
 5. Tag 18.00 Bordzeit - noch 725 sm11°31,000N,065°10,000E 
 
Wenn es schon keinen frischen Fisch gibt, dann wenigstens frisches Brot! Es macht mir nichts aus, schon morgens vor Sonnenaufgang einen Brotteig zu kneten, damit wir zum Frühstück einen frischen Stuten anschneiden können.........und noch haben wir aus Phukets gut bestücktem Supermarkt Salami, Schinken, eine holländische Käsekugel und Nutella an Bord! >br> Wind und Seegang haben weiter zugenommen und kommen mehr aus Nord (bedeutet für uns alle "hoch am Wind segeln")somit ist die Kurslinie zur Holperstrecke mit vielen Schlaglöchern geworden. Dabei geht es uns noch recht gut, denn wir segeln immer noch aufrecht und können unsere Mahlzeiten am Tisch einnehmen! Die hinter uns herziehenden Monos beschreiben die Situation als "Rodeoreiten"..........
 
 Dosenmenues statt frischen Fisch!14.02.2005 
 4. Tag 18.00 Bordzeit - noch 849 sm10°30,000N,067°00,000E 
 
Das Anglerglück hat uns bei diesem Trip wohl verlassen! Wir schleppen seit 400 sm zwei Köder hinterher, doch nichts tut sich, während sich die anderen schon über ein leckeres Mahi Mahi (Dorade, Dolphin) Filet in der Pfanne freuen! Uns bleibt nichts als Dosenmenues!
Gegen Abend rauscht dann die erste Leine aus und eine halbe Minute später auch die Zweite............, wir stürzen zu den Angelrollen, die beiden blaugelbtürkis glänzenden Fische bieten uns ein wahres Schauspiel, sie ziehen nach rechts und links, springen aus dem Wasser, dabei kann sich einer vom Haken befreien, den Zweiten können wir bis ans Schiff heranziehen, (uns läuft schon das Wasser im Mund zusammen.........) , da reißt beim Hochziehen die Leine und auch er verschwindet mitsamt unserem gutem Köder in der Tiefe des Indischen Ozeans!! Es waren zwei Mahi Mahi von etwa 1 m Länge!
Der Wind hat inzwischen etwas zugenommen (bis 20 Knoten) und kommt nördlicher. Wollen wir unseren Kurs beibehalten müssen wir hoch am Wind segeln! Auch der Seegang wird ungemütlicher und so wird es eine Holperstrecke mit vielen Schlaglöchern..........
 
 Funkkontakte13.02.2005 
 3. Tag 18.00 Bordzeit - noch 975 sm09°30,000N,068°52,000E 
 
Auch die MeNeVado ist inzwischen gestartet und folgt unserem Kielwasser. Zwei bis dreimal täglich haben wir alle (MeNeVado, Jöke, Höloplop, La Rossa, Windrose + Pangaea) Funkkontakt miteinander und tauschen uns aus! Am Abend funktioniert auch seit langem mal wieder ein Funkkontakt nach Deutschland zum INTERMAR Amateur Seefunkverein (Amateurfunkfrequenz 14.313 ) Schon im Jahr 2000 hat man uns über den Atlantik begleitet und mit Wettervorhersagen versorgt! Nun hoffen wir auf eine Funkbegleitung bis zum Mittelmeer! INTERMAR hat auch eine ständig aktualisierte Homepage, - wenn wir Radiokontakt hatten, gibt es dort einen Vermerk!
www.intermar-ev.com
 
 Etmale von nur 120 sm ...12.02.2005 
 2. Tag 18.00 Bordzeit - noch 1092 sm08°33,000N,070°35,000E 
 
Unsere ETMALE belaufen sich auch jetzt nur auf etwa 120/125 Seemeilen, bei einem "halben Wind" bis "am Wind Kurs" haben wir die Genua, das Großsegel und das Stagsegel oben und sind mit 65 m² Segelfläche eigentlich untertakelt. Hinzu kommt auch noch teilweise ein Gegenstrom in dieser Gegend! Der Seegang ist bei 10 - 15 Knoten Wind aber relativ ruhig und so können wir auf der HARLEKIN komfortabel leben!
Für diejenigen, die sich dafür interessieren, was genau ein ETMAL ist: guckt mal unter
www.yacht.de/schenk/frage125.html
auf Bobbys Homepage!
 
 On the way again....11.02.2005 
 1. Tag - noch 1210 sm07°31,000N,072°18,000E 
 
Wir haben uns wieder auf dem Weg gemacht! Ziel ist Salalah eine Hafenstadt im OMAN. 1256 sm sind es bis dorthin, der Kurs ist Nordwest (etwa 300°). Schon nach kurzer Zeit sind die Inseln nicht mehr zu sehen und das Meer ist wieder 2000 bis 4000 m tief. Bis zum Abend haben wir bei gutem Segelwind (Halbwindkurs) schon 50 Seemeilen geschafft!
Gestern sind die Höloplop und die holländische Yacht Windrose gestartet, morgen folgt uns die Jöke und übermorgen die MeNeVado!
 
 please_modify30.11.1999 
 
 
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Letzte Änderung:14.Apr.2004