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Unsere grosse Reise |
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Faszination Wasser |
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Passatwind Segeln |
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Gesundheit & Sicherheit |
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| Letzte Aktion auf Curacao.. | 15.11.2001 |
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| Willemstad | |
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| Sundowner | 08.11.2001 |
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Hier am Ankerplatz trudeln nun mittlerweile viele Yachten ein, die auch weiter in den Pazifik wollen. Einige kennen wir nur vom Funk, es ist dann schon echt interessant die Leute dann persönlich kennenzulernen. Man trifft sich dann am Abend zur HAPPY HOUR in eine der vielen Seglerkneipen. Das Bier kostet dann nämlich nur die Hälfte, ist doch jeder darauf bedacht , daß die Bordkasse so lange wie möglich reicht!
Ja, wenn Ihr die Zeilen aufmerksam gelesen habt, ahnt Ihr unsere momentanen Pläne: Panama, Pazifik........
Nächste Woche wollen wir Richtung CARTAGENA/KOLUMBIEN starten. Von dort aus soll es zu den SAN BLAS Inseln gehen, die zu Panama gehören! |
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| Zurück ins Element | 30.10.2001 |
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| Spanisch Water/ Curacao | |
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Mit dem Riesenkrahn werden wir dann wieder ins Wasser gesetzt.
Bei der Überfahrt von WILLEMSTADT, übrigens der siebtgrößte Hafen der Welt, zur Lagune SPANISCH WATER, dann die nächste Ernüchterung: die Lichtmaschine läd nicht! Ich hab jedoch Vertrauen zu meinem Skipper und mit meiner Hilfe das englische Handbuch Wort für Wort zu übersetzen um den Fehler herauszufinden kriegt er es nach zweimaligem Auseinandernehmen und wieder Zusammenfummeln hin! Wir können wieder funken, emailen, Musik hören, elektrisches Werkzeug benutzen etc.
SPANISCH WATER ist ein von Villen gesäumtes, sehr geschütztes Binnenrevier, aber weit von allen Versorgungen entfernt. Einige Supermärkte sind jedoch so clever und bieten einen kostenlosen Bus + Taxiservice an, wohlwissend, daß man sich ja hier für den weiteren Trip gut versorgen kann. Unsere Schwägerin Barbara wollte schon unser Konto sperren lassen, weil sie Zweifel an der Richtigkeit der zahlreichen EC Abbuchungen hatte. Aber wo bekommt man weiter im Westen noch Apfelkompott, Gouda, eingelegte Gurken, gute Gemüse und Obstkonserven, Kaffee, gutes Milchpulver und, und und...! Wir sind hier halt in Holland! Nur Bier werden wir erst bunkern, wenn wir ausklariert haben, und dann zollfrei! Kostet doch im Supermarkt eine Minidose von 0,2 l = fast 2 DM!
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| Ein Stück Holland in der Karibik | 30.10.2001 |
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| Willemstad | |
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| Was machen wir nur den ganzen Tag? | 20.10.2001 |
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| Curacao/ Dry Dock | |
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"Wird das verdammte Zeug nun hart, oder nicht?" Mit Tränen in den Augen sitze ich auf der HARLEKIN, nun schon fast 3 Wochen hoch und trocken und zweifel an dem Sinn unseres Langfahrtsegelns. 7 Monate ein Schiff aus seinem Element zu nehmen ist einfach zu lang! Zu viel muß aufgearbeitet werden, dabei treffen die ersten Mails aus dem herbstlichem Deutschland ein:" .....sicher liegt Ihr jetzt schon faulenzend in der Sonne!" Wenn Ihr wüßtet! Fast machen wir ein Weitersegeln oder Verkauf des Schiffes davon abhängig, ob der Polyurethankleber (schwarz und zäh wie Teer!) mit dem wir neue Scheiben (die alten waren vom Temperaturunterschied auf den Kanaren gerissen) nun aushärtet oder nicht! Hannes macht uns abends auf der Funke Mut: Selbst wenn das Zeugs überaltert gewesen wäre, dann wäre es schon in der Tube hart gewesen! Irgendwann nach Mitternacht wird Norbert dann wach, ein erneuter Test, und: es klebt nicht mehr!!! Also doch kein Schiffsverkauf und Weitermachen! Aber nun erst mal so schnell wie möglich ins Wasser. Den schon einmal verschobenen Termin behalten wir bei, auch wenn noch Restarbeiten zu erledigen sind. |
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| HARLEKIN an Land...... | 15.10.2001 |
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| Curacao/ Dry Dock | |
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HARLEKIN an Land,
fast kostet´s den Verstand!
Überall nur Staub, Dreck und Korrosion,
das heißt: viel Arbeit, später Lohn!
Jeder Yachtie das schon lange kennt,
es fehlt des Bootes Element!
Ist es zurück im Wasser dann,
er endlich wieder lachen kann!
Ihr könnt Euch in Europa gar nicht vorstellen, was das tropische Klima in Verbindung mit Salzwasser und Sonne so alles zerstört, vor allem, wenn man nicht an Bord ist! Überall im und am Schiff findet man den lautlosen Feind: Korrosion! Um Schlimmeres zu verhindern müssen wir was tun! Eine Ersatzteilliste für den nächsten Heimaturlaub füllt sich bereits!
Auch unter Deck muß jedes Schapp inspiziert werden. Lebensmittel, vor allem Gewürze, obwohl mehrfach verpackt, nehmen Feuchtigkeit auf und werden ungenießbar. Alles was mit Seewasser oder Schweiß in Berührung gekommen ist, zeigt Stockflecken, Kabelverbindungen der elekrischen Geräte müssen überprüft werden, und, und, und.........! Selbst die Schnallen unserer Birkenstockschuhe sind durchgerostet!
Zudem kommt die Gewöhnung an das tropische Klima. Zwar ist es hier nicht so feucht wie in Trinidad + Venezuela, denn es regnet hier kaum und es weht ein ständiger Wind, doch man schwitzt trotzdem ohne sich anzustrengen. So koche ich täglich literweise Tee um den Flüssigkeitsbedarf zu decken.
Eine große Überraschung war sogleich am Tage nach unserer Ankunft unseren Freund Hannes von der
Vite-Vite
auf der Funke zu hören!
Er hat damals 1997 auf den Kanaren Norbert noch mit ins Krankenhaus gebracht und ist danach über den Atlantik gesegelt. Er hat inzwischen auf dem logischen Weg, d.h. immer westwärts wieder die Karibik erreicht. Seinen Erfahrungen, Erzählungen und Tipps lauschen wir nun jeden Abend auf der Funke. Dabei wird er von uns ausgequetscht wie eine Zitrone, haben wir doch Fragen über Fragen, um in ein paar Wochen entscheiden zu können, ob wir seiner Route um die Welt folgen oder nicht!
Doch zunächst muß die HARLEKIN erst mal wieder schwimmen und das kann noch dauern......
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